Willkommen bei unserem großen Kellnermesser Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Kellnermesser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, das für dich beste Kellnermesser zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Kellnermesser kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Kellnermesser ist ein praktischer und vielseitig einsetzbarer Begleiter, mit dem du Flaschen einfach und elegant von Korken und Kronkorken befreien kannst. Das kleine Messer dient zum Entfernen von Plastik verschweißter Flaschen.
  • Du kannst dich zwischen einfachen Kellnermessern, Sommeliermessern und Laguiolemessern entscheiden. Je nach Art ergeben sich unterschiedliche Vor- und Nachteile für den Anwender.
  • Du solltest bei der Wahl eines Kellnermessers Kriterien, wie das Griffmaterial, die Ergonomie, die Länge, die Spindel, das Hebelsystem, den Preis und die im Set enthaltenen Zubehörartikel beachten.

Kellnermesser Test: Das Ranking

Platz 1: Pulltap’s Basic Line Kellnermesser

Platz 2: Oaoa Design SMARTPULL Kellnermesser

Platz 3: ENROSE Sommeliermesser

Platz 4: Levivo DKDS-Collection Kellnermesser

Platz 5: Smaier All-in-One Sommeliermesser

Platz 6: Laguiole en Aubrac L0312GEIF Laguiolemesser

Platz 7: Le Creuset WT110W Sommeliermesser

Platz 8: Firlar Sommeliermesser

Der Firlar Kellner Korkenzieher bietet dir für eine sehr preiswerte Möglichkeit, ein 3 in 1 Multifunktionstool, das elegant die Eigenschaften eines Weinkorkenziehers, Flaschenöffner und Folienschneider verbindet.

Im Folgenden erfährst du, wie unsere Redaktion diesen Korkenzieher der Firma Firlar bewertet hat. Außerdem haben wir dir die Rezensionen der Käufer im Internet zusammengefasst und aufbereitet, damit du dir schnell, einfach und effektiv einen Überblick über das Gestell machen kannst.

Redaktionelle Einschätzung

Das Material / Das Gewicht

Der Griff des Firlar Kellner Korkenziehers besteht aus Rosenholz, der Teil des Öffners aus Aluminium. Aufgrund des gut verarbeiteten Holzes, welches leicht glänzt, und des Gewichtes, welches nur 41 Gramm beträgt, liegt es sehr gut in der Hand.
Zudem ist die Wendel gehärtet, sowie zweifach Teflon beschichtet und weist eine präzise Spitze vor. Trotz des niedrigen Preises, kann man von einer sehr guten Leistung ausgehen.

Folienschneider – Ja oder Nein?

Der Firlar Kellner Korkenzieher besitzt einen Folienschneider, da es sich um ein Multifunktionstool handelt. Der Folienschneider wird verwendet, um die Folienkappe des Weines zu entfernen.

Elektrisch – Ja oder Nein?

Aufgrund der einfachen Aufmachung des Weinflaschenöffners von Firlar und zudem wegen des geringen Preises, ist der Öffner nicht elektrisch. Hier handelt es sich nur um einen einfachen Korkenzieher, der jedoch viele Qualitäten besitzt.

Kundenbewertungen
Derzeit bewerten rund 91% aller Rezensenten im Internet den Korkenzieher von Firlar positiv, also entweder mit fünf oder vier Sternen.

Besonders hervorgehoben wurde dabei immer wieder:

  • Die edle Verarbeitung
  • Das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Dass es 3 in 1 Multifunktions-Tools ist

Negativ, also mit einem oder zwei Sternen, wird der Flaschenöffner aktuell in rund 4% aller Rezensionen bewertet.

Negativ angemerkt werden dabei immer wieder die folgenden Punkte:

  • Kleiner Spalt zwischen Holz und Edelstahl, erschwert leicht den Umgang
FAQ
Funktioniert der Korkenzieher auch bei Kunststoffkorken?

Ja, der Firlar Kellner Korkenzieher funktioniert auch bei Kunststoffkorken.

Platz 9: Chateau-Laguiole 264400 Laguiolemesser

Platz 10: WMF Clever & More Cromargan Kellnermesser

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Kellnermesser kaufst

Worin liegen die Vorteile eines Kellnermessers?

Wie man anhand der Nachteile der oben aufgeführten Korkenzieher gut erkennen kann, liegen die Vorteile des Kellnermesser eindeutig bei der Ästhetik und der Eleganz mit der die Flasche Wein geöffnet werden kann.

Keines der alternativen Entkorksysteme kann in diesem Bereich dem Kellnermesser das Wasser reichen. Weiterhin ist kaum eines der anderen Systeme derart liebevoll und handwerklich geschickt verarbeitet wie eines der gehobeneren Kellnermesser.

Für die Verwendung im professionellen Bereich überzeugt das Kellnermesser durch seine Bauweise. Durch den Klappmechanismus lässt sich dieses Sommelierwerkzeug elegant an der Schürze fest klemmen und ist mit einem Handgriff einsatzbereit und höchst mobil.

In Sachen Handhabung ergänzt sich die clevere Bauweise mit der ausgefeilten Ergonomie zu einer Einheit, welche das Öffnen der Weinflasche nicht nur gut Aussehen lässt, sondern auch nur einen minimalen Kraftaufwand erfordert.

Dadurch bleibt die Eleganz, die zu einer guten Flasche Wein gehört, stets gewahrt. Außerdem gilt das Kellnermesser im Barbereich auch als Allzweckwaffe, den neben Messer und Spindel ist in der Regel auch ein Kapselheber zum Öffnen von Bierflaschen integriert.

Ein Kellnermesser ist sehr praktisch und ein Allrounder. Dieser wird für verschiedene Zwecke wie Bier- und Weinflaschen öfnnen oder Stanniol-Kapsel entfernen, verwendet.

Am ehesten trifft man natürlich in der Gastronomie auf ein Kellnermesser. Auf Grund seiner positiven Eigenschaften und der Vorteile gegenüber den klassischen Korkenziehern gilt es als das Standardwerkzeug eines jeden Kellners.
Je nach Etablissement wird dir zudem auffallen, dass sich auch die Qualität des Werkzeugs der Kellner verändert. Wenn du in Zukunft einmal darauf achtest, hast du auch ein gutes Indiz dafür, welchen Stellenwert die Weinauswahl in dem jeweiligen Restaurant oder der Bar hat.

Gleiches gilt natürlich auch im Heimbereich. Wer einen Weinkeller besitzt bzw. sehr viel Wert auf eine gehobenere Weinauswahl legt, wird selten mit einem einfachen Korkenzieher seine Weine öffnen oder den Gästen präsentieren. Auch hier gilt wieder der Leitspruch: „Ein guter Wein fängt bereits mit dem Öffnen der Flasche an.“

Was kostet ein Kellnermesser?

Ein einfaches Kellnermesser bekommt man bereits ab 3€ und kann bis zu 15€ kosten. Dafür bekommt man ein solides Kellnermesser, aber man darf in puncto Ergonomie und Eleganz natürlich nicht zu viel erwarten. Auch die Langlebigkeit wird sehr eingeschränkt sein.

Die Sommeliermesser sind in der mittleren Preiskategorie anzusiedeln. Hier geht die Preisspanne bei knapp 15€ los und kann bis zu 40€ gehen. Dafür darf man bereits eine sehr gute Verarbeitung von hochwertigen Materialien erwarten. Eleganz und Ergonomie erreichen hier eine hohe Stufe und die meisten Weinliebhaber werden mit dieser Variante sehr lange, sehr glücklich werden.

Will man sich jedoch besonders hervortun, greift man am besten zu einem Laguiolemesser. Diese Spitzenkategorie ist quasi der „Rolls Royce unter den Kellnermessern“ und bewegt sich im dreistelligen Bereich. Dafür bekommt man eine handwerkliche Meisterleistung in Form eines Unikats.

Laguiolemesser werden ausschließlich in Frankreich gefertigt. Dort gibt es noch 130 Schmieden, die man anhand des eingeprägten Symbols auf der Klinge erkennen kann. Besser geht es nicht mehr, daher bekommt man mit einem Laguiolemesser alles was man sich als Weinliebhaber wünscht und welches man getrost weiter vererben kann.

Typ Preis
Einfaches Kellnermesser 3€-15€
Sommeliermesser 15€-40€
Laguiolemesser über 100€

Woran erkennt man ein Profi-Kellnermesser?

Ein Kellnermesser für den professionellen Einsatz erkennt man in der Regel der Wertigkeit der einzelnen Bauteile.

Kellnermesser mit Holzgriff

Durch den Klappmechanismus lässt sich dieses Sommelierwerkzeug elegant an der Schürze fest klemmen und ist mit einem Handgriff einsatzbereit und höchst mobil.

Der Griff

Der Griff besteht entweder aus einem sehr hochwertigen Edelstahl, einem ausgewählten Holz (bei hochpreisigen Kellnermessern gerne auch Edelholz) oder aus Horn.

Der größte Vorteil von Edelstahlgriffen ist die gute Hygiene, was sie sehr geeignet für den Gastronomiebereich machen. Ein Nachteil ist jedoch die fehlende Griffigkeit. Sobald man nasse Hände hat, ist die Gefahr des Abrutschens groß.

Daher bieten sich auch Holzgriffe sehr gut an. Durch die Verwendung von hochwertigen Hölzern wie Wacholderholz, Olivenholz oder Weinrebenholz wirken sie auf der einen Seite sehr edel und haben auf der anderen Seite einen sehr guten Griff. Schützen sollte man diese Kellnermesser jedoch vor zu viel Wasser beim Waschen, weil die Lebensdauer dadurch stark beeinträchtigt wird.

Sehr beliebt sind die Horngriffe. Es ist härter und schwerer als Holz, wirkt aber genauso elegant und hochwertig. Außerdem ist es ähnlich leicht hygienisch rein zu bekommen wie Edelstahl und fühlt sich auch mit etwas feuchteren Händen angenehm griffig und sicher an. Im Bereich der Kellnermesser also eines der besten Materialien.

Arbeitet man viel mit der Feuchtigkeit, wo der Kellnermesser oft nass werden kann, eignet es sich gut, ein Kellnermesser mit guter Rutschfestigkeit zu kaufen.

Die Spindel mit Seele

Ein weiteres wichtiges Indiz für ein hochwertiges Kellnermesser ist die Spindel. Immer aus hochwertigen Edelstahl gibt es hier dennoch unterschiedliche Ausführungen. Wichtig für ein gutes Kellnermesser ist eine möglichste breite Seele.

Als Seele wird der Raum in der Mitte der Spindel bezeichnet. Wenn du ein Streichholz in die Spindel stecken kannst ist die Seele groß genug. Eine große Seele ist gerade bei älteren Korken wichtig, da diese dazu neigen kaputt zu gehen. Eine große Seele beugt diesem Problem aufgrund der großflächigen Kraftverteilung entgegen.

Immer populärer wird auch die teflonbeschichtete Spindel. Diese Spindel lässt sich leichter vom Korken lösen, nachdem man diesen aus der Flasche gezogen hat. Nachteil ist jedoch die stets schwarze Beschichtung, welche vielleicht nicht ins Gesamtdesign des Kellnermessers passt.

Folienschneider

Das kleine ausklappbare Messer zum Entfernen der Folie ist der Namensgeber des Kellnermessers und ein gerne unterschätztes Bauteil. Hier gilt es zu beachten, dass es zum Einen von Haus aus gut geschärft ist. Zum Anderen sollte es im aufgeklappten Zustand eine gute Handhabung vorweisen.

Zweistufiges Hebelsystem

Gerade in der Kategorie der Sommeliermesser findest du meistens einen zweistufigen Hebel vor. Dieser wird es dir erleichtert dir das Herausziehen des Korkens aus einer Weinflasche.

Der Vorteil des 2-Stufen-Hebelsystem liegt darin, dass du den Hebel an zwei unterschiedlichen Stellen ansetzen kannst. Dadurch wir es sehr leicht einen längeren Korken zu entfernen. Besonders die hochklassigen Weine haben gerne mal einen längeren Korken in der Flasche. Die Länge kann dabei zwischen 38 und 60 Millimetern variieren.

Gelenk

Einige Kellnermesser haben außerdem ein Gelenk im Hebel integriert. Durch das Drücken auf den gelenkigen Hebel wird das Abbrechen des Korkens noch unwahrscheinlicher.

Ein 2-Stufen-Hebelsystem und ein Gelenk schließen sich nicht gegenseitig aus und können beide an einem Kellnermesser vorkommen.

Welche Alternativen gibt es zu einem Kellnermesser?

Es gibt eine ganze Reihe an alternativen Korkenzieher, doch möchte ich dir kurz die Zwei mit der größten Verbreitung aufzeigen und wo ihre Vorteile, aber auch ihre Nachteile liegen.

Was sind die Vor- und Nachteile des T-Korkenziehers?

Eines der bekanntesten Hilfsmittel beim Öffnen einer Weinflasche ist sicherlich der T-Korkenzieher. Entweder in der fixen Variante mit einem Griff aus Holz oder in der aus- bzw. einklappbaren Variante in Form eines Schweizer Taschenmessers.

Er ist in seiner Einfachheit bezaubernd schlicht, aber zieht natürlich ein paar Nachteile mit sich.

Vorteile
  • Günstig
  • Schlichte Optik
Nachteile
  • Hoher Kraftaufwand
  • Fehlende Ergonomie
  • Keine Eleganz

Zum Einen bedarf es aufgrund des fehlenden Hebels eine große Kraftanstrengung um den Korken aus der Flasche zu ziehen. Verbunden mit der fehlenden Ergonomie eines Taschenmessers führt das zu einer ziemlich unkomfortablen Aktion.
Zum Anderen sieht der ganze Prozess natürlich alles andere als stilvoll aus. Wer also eine gute Flasche Wein öffnen will und dabei nicht die Atmosphäre stören möchte, sollte auf einen T-Korkenzieher verzichten.

Was sind die Vor- und Nachteile des Zweihebel-Korkenziehers?

Ein weiterer Korkenzieher mit großer Verbreitung ist der Zweihebel-Korkenzieher. Er gehört zu den größeren Werkzeugen und bietet sich daher weniger in der Gastronomie an, da er sich nur schwer am Körper tragen lässt.

Von der Handhabung überzeugt er dafür durch die Führung der Spindel. Mit ihr lässt sich die Spindel gut mittig in den Korken einführen. Dank der zwei Hebel am Rand ist auch das Herausziehen des Korkens ein Kinderspiel.

Vorteile
  • Einfache Handhabung
  • Integrierter Kapselheber
Nachteile
  • Schwache Ästhetik
  • Fehlende Eleganz
  • Unhandlich im porfessionellen Bereich

Weniger schön ist allerdings die Optik. Die Eleganz die einen guten Weinkellner auszeichnet oder die zu einer schönen Flasche Wein im warmen Heim gehört, lässt dieser Korkenzieher vermissen.

Sommelier Kellnermesser

Als Seele wird der Raum in der Mitte der Spindel bezeichnet. Wenn du ein Streichholz in die Spindel stecken kannst ist die Seele groß genug.

Entscheidung: Welche Arten von Kellnermesser gibt es und welche ist die richtige für dich?

Wenn du auf der Suche nach einem professionellen Kellnermesser für den Einsatz in der Gastronomie oder für die gute Flasche Wein zu Hause bist, dann kommst du an diesen drei Typen von Kellnermessern nicht vorbei:

  • Einfaches Kellnermesser
  • Sommeliermesser
  • Laguiolemesser

Alle drei Typen eignen sich hervorragend um stilecht und professionell eine Flasche Wein zu entkorken und dabei elegant auszusehen. Dennoch unterscheiden sie sich in ihren Eigenschaften untereinander.

Abhängig davon, wie viel Wert du auf eine saubere Verarbeitung und langlebige Materialien legst, wird sich auch der Preis steigern. Ein weiterer, nicht zu unterschätzender Faktor, ist die Eleganz und Ästhetik. Das Kellnermesser sollte gerade in der gehobenen Gastronomie, aber auch beim Weinliebhaber zu Hause eine gewisse Wertigkeit mitbringen. Jeder Weinkenner kennt sicherlich den Ausspruch: „Ein guter Wein fängt bereits mit dem Öffnen der Flasche an.“

Damit die Entscheidung leichter fällt, stellen wir dir im folgenden die drei unterschiedlichen Kategorien vor, damit du anhand dieser Kriterien eine einfache Auswahl treffen kannst.

Was ist ein einfaches Kellnermesser und worin liegen die Vorteile?

Ein einfaches Kellnermesser bietet in der Regel die gleiche Funktionsvielfalt wie das Sommeliermesser und das Laguiolemesser. Dennoch gilt es als Einsteigermodell, da die verwendeten Materialien und die Verarbeitung weniger hochwertig sind. Dafür besticht es wiederum durch einen günstigen Preis.

Das einfache Kellnermesser besitzt einen ausklappbaren Kapselschneider zum Entfernen der Verschlusskappe am Flaschenkopf. Eine Spindel, welche man in den Korken bohrt und einen Hebel mit dessen Hilfe man die Spindel samt Korken aus dem Flaschenhals zieht. Je nach Variante hat der Hebel ein Gelenk integriert, welches das Ziehen noch ein wenig erleichtert.

Die Vorteile bei dem einfachen Kellnermesser liegen zum Einen bei dem sehr günstigen Preis, weshalb man sich zunächst einmal mit der Technik vertraut machen kann, bevor man in ein teureres und wertigeres Werkzeug investiert.

Zum Anderen bieten bereits die günstigeren Varianten trotz ihrer einfacheren Materialien einen großen Komfort beim Öffnen der Weinflaschen. Auch vermittelt bereits der Einsatz eines einfachen Kellnermessers dem Gast einen professionellen Eindruck und du überzeugst mit deiner eleganten Technik.

Vorteile
  • Günstiger Preis
  • Solide Einsteigervariante
  • Guter Komfort
  • Elegante Technik
  • Professioneller Eindruck
Nachteile
  • Schwache Ästhetik
  • Kürzere Lebensdauer
  • Einfache Ergonomie

Nachteilig wirkt sicherlich die kürzere Lebensdauer aufgrund der einfacheren Materialien und Verarbeitung. Außerdem ist die Ergonomie und der damit verbundene Krafteinsatz bei weitem noch nicht so ausgefeilt wie bei einem höherwertigen Kellnerbesteck wie dem Sommelier- oder dem Laguiolemesser.

Auf Dauer und bei öfteren Einsätzen werden sich ihre Gedanken bereits mit der Anschaffung der nächstbesten Kategorie beschäftigen – dem Sommeliermesser.

Was ist ein Sommeliermesser und worin liegen die Vorteile?

Das Sommeliermesser ist im Vergleich zum einfachen Kellnermesser bereits eine Liga höher einzuordnen. Hier wird mit hochwertigen Materialien wie Edelstahl, Holz oder Horn gearbeitet, welche auch in ihrer Verarbeitung erstklassig sind. In der Regel begleiten sie ihren Besitzer über Jahrzehnte hinweg und drücken damit auch den Stil des Besitzers aus.

Der Aufbau eines Sommeliermessers ähnelt dem des einfachen Messers in der Regel. Allerdings besitzt ein Sommeliermesser meistens ein zusätzliches Gelenk am Hebel, was den Prozess des Korkenziehens wesentlich komfortabler und schneller macht. Auch ist die Gefahr eines abbrechenden Korkens dadurch deutlich vermindert.

Vorteile
  • Erstklassige Verarbeitung und hochwertige Materialien
  • Sehr guter Komfort
  • Ausgefeilte Ergonomie
  • Elegante Technik und somit professioneller Eindruck
  • Sehr langlebig
Nachteile
  • Schwache Ästhetik
  • Etwas teurer Preis

Ein weiterer Pluspunkt gegenüber dem einfachen Kellnermesser ist die ausgefeiltere Ergonomie des Griffs und die weicheren Materialien am Griff, wie zum Beispiel Holz oder Horn. Diese Kombination allein rechtfertigt einen Kauf in dem etwas höheren Preissegment, da die Hände beim Öffnen mehrerer Flaschen an einem Abend verschont bleiben.

Unter den professionellen Kellnern, Barkeepern oder auch Weinliebhabern findet dieses Messer die größte Verbreitung. Neben der faszinierenden Eleganz und der hochwertigen Verarbeitung, ist der größte Vorteil die extrem hohe Funktionalität und der damit verbundene Komfort. Die Langlebigkeit der Sommeliermesser rundet die Vorteile ab.

Der ergonomische Griff des Sommeliermesser ist schonender für die Handmuskeln.

Einziger zu erwähnender Nachteil ist der etwas höhere (aber sicherlich auch gerechtfertigte) Preis gegenüber den einfachen Kellnermessern.

Was ist ein Laguiolemesser und worin liegen die Vorteile?

Das Laguiolemesser gilt gemeinhin als der „Rolls Royce und den Kellnermessern“. Jedes Messer ist ein Unikat und wird vom Griff bis zur Klinge in etwa einhundert Arbeitsschritten von Hand gefertigt.

Der Aufbau ist dem der Sommeliermesser gleich, jedoch werden nochmal hochwertigere Materialien verwendet. Der Griff besteht nicht selten aus ausgewählten Edelhölzern, Elfenbein, Acrylharz oder Knochen. Durch ihre traditionell hohe Qualität gelten sie als besonders langlebig und werden gerne als exklusives Geschenk weitergereicht.

Der Name ist keine geschützte Marke, sondern verweist auf die historischen Wurzeln des Messers. Im Ort Laguiole (Frankreich) haben diese Messer ihren Ursprung als im Jahr 1829 der Schmied Pierre-Jean Calmels diese Variante der Klappmesser entwickelte. In dieser Zeit wurden die Schmieden dazu verpflichtet die Klingen mit einem individuellen Logo (oftmals Tiersymbole) zu kennzeichnen.

Vorteile
  • Erstklassige Verarbeitung und hochwertige Materialien
  • Handwerkliche Meisterleistung – Unikat
  • Elegante Technik und somit professioneller Eindruck
  • Hält ein Leben lang
  • Ideales Geschenk für Weinliebhaber
Nachteile
  • Schwache Ästhetik
  • Sehr hoher Preis

Diese Tradition blieb bis heute erhalten, wodurch du ein Laguiole-Kellnermesser gut erkennen kannst. Es gibt nämlich nur noch 130 Schmieden in Frankreich, welche ein Laguiole-Kellnermesser herstellen dürfen.

Besonders empfehlenswert sind diese Kellnermesser für Kenner, Genießer und Qualitätsbewusste, die vor einem Preis von einhundert bis zweihundert Euro für ein Original nicht zurückschrecken. Sowohl für Weinliebhaber, als auch für eine gehobene Gastronomie ist ein solches Kellnermesser ein wichtiger Bestandteil in der Ausstattung und unterstreicht den Anspruch nach Stil und Wertigkeit.

Qualitativ wird man nichts besseres auf dem Markt finden und allein der hohe, aber auch gerechtfertigte Preis lässt einen vielleicht zweimal überlegen. Dennoch gilt: Ein Laguiolemesser vererbt man über Generationen.

Kellnermesser mit glänzender Kette

Möchtest du deine Gäste faszinieren oder einfach nur für dich persönlich die Weinflasche mit Stile öffnen? Dieses Produkt lässt dich auch bei dieser einfachen Tätigkeit glänzen. (Foto: takedahrs / pixabay.com)

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Kellnermesser vergleichen und bewerten

Im folgenden Abschnitt möchten wir dir zeigen, anhand welcher Kriterien und Faktoren du ein gutes Kellnermesser erkennen kannst und wie du verschiedene Modelle miteinander vergleichen kannst.

Dadurch wird es dir leichter Fallen ein geeignetes Kellnermesser für dich auszuwählen.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Griffmaterial
  • Ergonomie
  • Länge des Kellnermessers
  • Spindel
  • Hebelsystem
  • Zubehör / Extras
  • Preis

Griffmatierial

Eine der wichtigsten Komponenten des Kellnermessers. Der Griff ist der Dreh- und Angelpunkt eines jeden Kellnerbestecks, denn die Haptik entscheidet häufig über den Gesamteindruck.

Entscheidend beim Griff ist natürlich die Griffigkeit. Der Griff sollte nicht rutschig sein und auch mit leicht feuchten Händen immernoch guten Halt bieten. Außerdem sollte der Griff keine scharfen Kanten haben, welche sich beim Öffnen der Flasche in die Handfläche schneiden. Bei einem professionellen Einsatz mit mehreren Öffnungen am Abend, ist dieser Punkt nicht zu unterschätzen.

Ein anderer wichtiger Punkt ist die Hygiene. Während Edelstahl anti-bakteriell wirkt und einen hohen Hygienestandard hat, lässt sich Holz eher schlechter reinigen, da das Material bei zu viel Feuchtigkeit in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn man jedoch sein Kellnermesser mit sauberen Händen bedient, gibt es auch nicht sonderlich viel zu reinigen und auch der Holzgriff bleibt sauber.

Ergonomie

An der Ergonomie lässt sich immer gut erkennen, ob das Kellnerbesteck zu dir passt. Liegt es gut in der Hand? Lässt es sich beim Öffnen der Flasche gut und sicher greifen?

Ein unhandliches Messer kann schnell den Gesamteindruck vermindern und es macht nur noch halb so viel Spaß die Flasche zu öffnen. Achte also auf eine gute Ergonomie und eine ausgeglichen Gewichtsverteilung über das gesamte Kellnerbesteck hinweg.

Länge des Kellnermessers

Die Länge und auch das Gewicht spielen eher im professionellen Bereich eine vordergründige Rolle.

Da du das Kellnermesser an deiner Kleidung (oder Schürze) trägst, sollte es sich unauffällig dort anbringen lassen und nicht im Verlaufe des Abends stören, wenn es gerade nicht in Benutzung ist.

Zu klein sollte es allerdings auch nicht sein, weil dadurch natürlich wieder die oben angesprochene Ergonomie beeinflusst wird. Ein schöner Mittelweg muss also gefunden werden, der stark abhängig von der Größe deiner Hände ist.

Eine Länge zwischen 9 bis 13 cm ist in der Regel typisch. Je nach Handgröße werden dir die eher kürzeren oder die eher längeren besser gefallen.

Spindel

Die Spindel ist ein weiteres Kernelement eines Kellnermessers. Mittlerweile zum Standard geworden, aber immer noch zu beachten ist die Seele. Der Raum um den sich die Spindel dreht.

Ein breiter Raum gibt der Spindel mehr halt im Korken. Mindestens sollte jedoch ein Streichholz unkompliziert in den Zwischenraum passen.

Es gibt auch Spindel ohne Seele. Diese werden vor allem bei Champagner oder Schaumweinen benötigt, denn dort liegt bereits ein großer Druck in der Flasche an und es ist nicht ratsam eine breite Spindel in den Korken zu treiben, da die Gefahr des Flaschenbruchs besteht.

Die Spindel sollte mit möglichst vielen Windungen versehen sein.  Sie sollte den Korken möglichst tief durchdringen, sonst kann der Korken zu leicht brechen.

Hebelsystem

Das Hebelsystem gibt es in Form von einer Stufe oder auch als zwei Stufen mit Gelenk. Ein einstufiges Hebelsystem erfüllt bereits voll und ganz seinen Zweck, jedoch ist gerade zu Beginn des Korkenziehens ein wenig mehr Aufwand notwendig.

Wesentlich angenehmer und entspannter ist das zweistufige System. Mit einem Zwischenschritt lässt sich zu Beginn des Korkenziehens der Kraftaufwand minimieren und eine kontrollierte Bewegung schont den Korken.

Zubehör/Extras

Einige Kellnermesser kommen bereits mit schönen Verpackungen daher. Gerade wenn man das Kellnermesser als edles Geschenk überreichen möchte, ist das von Vorteil.

Andere Messer punkten mit einem Lederetui oder Stofftaschen zur schonenden Aufbewahrung. Auch das ist natürlich von Vorteil und kann deine Entscheidung beeinflussen.

Dennoch solltest du vorher kurz darüber nachdenken, ob eine Geschenkverpackung oder eine Aufbewahrungstasche für dich ein relevantes Kriterium ist. Denn nur wenn du auch eine Verwendung dafür hast, sollte es deine Kaufentscheidung beeinflussen.

Auch weitere Extras wie ein Wein-Ratgeber in Form eines E-Books sind schöne Add-Ons über die es sich lohnt nachzudenken.

Preis

Ein Sommeliermesser kann man schon sehr günstig erwerben. Bei Amazon sind die günstigsten Produkte bereits ab 13 Euro zu erwerben. Denn ist es selbstverständlich, wie bei jedem anderen Produkt auch, immer möglich mehr Geld auszugeben.

Das zur Zeit teuerste Produkt bekommst du auf Amazon zur Zeit für 226,55€. Aber nicht jeder, der eine gute Flasche Wein aufmachen möchte, braucht ein solch edles Produkt.

Die Kellnermesser im Bereich von 10 Euro und die Sommeliermesser in der Preiskatogerie darüber erfüllen ihren Zweck ebenso zur vollsten Zufriedenheit. Neben dem Zweck des Öffnens von Flaschen ist da aber noch das Aussehen.

Selbstredend darfst du bei den günstigeren Produkten nicht die wertvollsten und edelsten Materialien erwarten und somit stehen sie im Vergleich zu dem hochwertigen Eindruck der teureren Gerät natürlich ein wenig hinten an. Deshalb kommt es darauf an welche Kriterien für dich von Bedeutung sind.

In der Gastronomie, vor allem in der gehobenen, ist ein hochwertiges Kellnermesser von hoher Bedeutung. Erstens, weil für einen Profi doch Unterschiede in der Qualität und Handhabung zu erkennen sind. Zweitens, weil es sich auch positiv auf das Trinkgeld auswirken wird. Wohlhabende Personen geben für guten Service und ein schönes Ambiente gerne Trinkgeld.

Je nach dem welche Qualität, Art und Funktionen man sich wünscht, kann der Preis eines Kellnermessers variieren.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Kellnermesser

Wie öffne ich eine Flasche mit dem Kellnermesser?

Der ganze Prozess beginnt mit dem Folienschneider. Man setzt das Messer am Flaschenhals unterhalb der Erhebung an und fährt einmal um die Flasche herum. Nun zeigt sich bereits der Korken und du kannst das Messer wieder einklappen.

Jetzt kommt die Spindel zum Einsatz. Diese setzt du mittig am Korken an und drehst sie hinein. Achte jedoch darauf, dass du den Korken nicht durchbohrst, sonst fallen kleine Korkenteile in den Wein und ruinieren das Vergnügen. In der Gastronomie müsstest du sogar die ganze Flasche austauschen.

Wenn die Spindel ausreichend weit im Korken sitzt, kommt die letzte Komponente des Kellnermessers zum Einsatz. Der Hebel wird mit einer Hand am Flaschenhals fixiert und mit der anderen hebelst du das Kellnermesser gleichmäßig nach oben. Die Spindel zieht dabei den Korken gerade aus dem Flaschenhals heraus.

Mit ein wenig Übung beherrschst du diese wenigen Handgriffe sehr schnell und vermittelst einen professionellen Eindruck an der Bar, im Restaurant oder bei dir zu Hause.

In Kürze zusammengefasst:

  1. Folienschneider – Folie unterhalb der Erhebung abschneiden
  2. Spindel – Mittig in den Korken eindrehen
  3. Hebel – Mit einer Hand am Flaschenhals fixieren und mit der anderen Hand die Hebelwirkung ausnutzen, um den Korken zu entfernen

Wie sieht die Geschichte des Kellnermessers aus?

Die ersten Korkenzieher wurden zum Ende des 17. Jahrhunderts erfunden, als man in England vermehrt damit begann Glasflaschen zur Aufbewahrung von Flüssigkeiten (z.B. Parfüm und Öl) und Getränken (z.B. Wein und Bier) zu verwenden. Da der Korken die effektivste Methode der Abdichtung war musste natürlich auch ein geeignetes Werkzeug erfunden werden um diesen wieder schonend entfernen zu können.

Es wird vermutet, dass sich die ersten Modelle an bereits vorhandenen Werkzeugen orientierten und so gilt der konventionelle Handbohrer als Vorbild. In den Quellen fand der Korkenzieher erstmals 1681 eine Erwähnung und der aus Oxford stammende Pfarrer Samuel Henshall meldete im Jahre 1795 das erste Patent auf das Werkzeug an. Von diesem Zeitpunkt an entwickelte sich eine Vielzahl an verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Funktionen und Designs.

Dieser Prozess ist bis heute nicht abgeschlossen, denn mit immer wieder neu auftauchenden Materialien entwickelt sich auch der Korkenzieher ständig weiter und wir sehen heute bereits elektronische Automatik-Korkenzieher oder Korkenzieher, die mit Druckluft arbeiten.

Wenn du noch tiefer in die Geschichte der Korkenzieher und Kellnermesser eintauchen möchtest, empfehle ich dir einen Besuch der Korkenzieherfreunde. Der seit 1996 existierende Verein frönt seit jeher das Sammeln historischer Korkenzieher.

Falls du mal der französischen Provence einen Besuch abstattest, dann verpasse nicht das Museum für Korkenzieher im beschaulichen Luberon. Mit mehr als 1000 verschiedenen Korkenzieher gilt diese Sammlung als eine der größten ihrer Art.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] http://www.focus.de/wissen/videos/der-trick-der-sommeliers-so-oeffnen-sie-eine-flasche-wein-richtig_vid_37690.html


[2] http://www.zeit.de/zeit-wissen/2017/02/technologie-korkenzieher-erfindungen-patente-innovation


[3] Plopp – Die wunderbar verdrehte Welt der Korkenzieher“. 99 Pages-Verlag, Hamburg, 2010

Bildquelle: Pixabay.com / stux

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Asmina

Veröffentlicht von Asmina

Asmina hat vor kurzem ihren Bachelor of Science in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften an der WU Wien abgeschlossen. In ihrer Freizeit versucht sie so viel wie möglich zu reisen und zu lesen. Sie entspannt beim Kochen und genießt die Natur, wenn sie mit dem Rad unterwegs ist. Durch ihr Interesse für Online Marketing unterstützt sie die Redaktion von messerbook.de.

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