Willkommen bei unserem großen Santokumesser Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Santokumesser. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher zu machen und dir dabei helfen, die für dich besten Santokumesser zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir ein Santokumesser kaufen möchtest.

Das Wichtigste in Kürze

  • Santokumesser sind japanische Allzweck-Kochmesser, die sich für Fisch, Fleisch und Gemüse gleichermaßen eignen. Sie sind charakteristisch für ihre breite, gedrungene Klinge.
  • Bei Santokumessern kannst du zwischen dem Material der Klinge (häufig Damast oder Edelstahl), dem Material des Griffs (meist Holz oder Kunststoff) und der Oberfläche der Klinge (Kullen/Hammerschlag/glatt) unterscheiden.
  • Preislich unterscheiden sich die Allzweck-Japanmesser je nach Hersteller und Materialqualität. Günstige Modelle sind schon ab circa 30 bis 50 Euro erhältlich.

Santokumesser Test: Das Ranking

Platz 1: KAI „Shun DM-0702“ Santokumesser

Das KAI „Shun DM-0702“ Santokumesser mit einer sehr harten Damaszener Klinge und Pakka-Holz-Griff überzeugt nicht nur durch die Schärfe, sondern unter anderem auch durch die Balance und Verarbeitung. Ein echtes Highlight in der Küche.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Damaszener Stahl des KAI „Shun DM-0702“ Santokumesser kann vor allem durch seine Schärfe, Verarbeitung und Optik punkten.

Das Material der Klinge ist in 65 Lagen geschichtet. Wie bei vielen Damastmessern wird auch hier für die Kernschicht der extrem harte VG-10 Stahl verwendet, der die Schärfe der Schneidekante ausmacht. Die äußeren Schichten bestehen aus jeweils 32 Lagen gefaltetem Damaszener Stahl. Dieser schützt die harte Kernschicht und sorgt für Elastizitätund mehr Bruchsicherheit.

Mit 18 cm liegt das KAI „Shun DM-0702“ im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 60 +/-1 HRC. Das ist die typische Härte für einen VG-10 Stahl Kern, die die exzellente Schärfe ausmacht.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der Griff aus Pakka-Holz, der ein wenig Pflege bedarf, aber sehr griffig und schön anzusehen ist.

Dieser hochwertig verarbeitete Griff aus laminiertem Pakka-Holz in Kastanienform ist bei angemessener Pflege langlebig und griffig. Er ist mit einer Zwinge und einem Griffende aus Edelstahl versehen.

Mit 207 g hat dieses Messer ein handliches Gewicht und damit liegt im oberen Durschnitt der Santokumesser. Du hast beim Schneiden eine gute Kontrolle damit. Da es gut ausbalanciert ist, ermüdet selbst längeres Arbeiten damit fast gar nicht.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Das Messer ist zwar rostfrei, jedoch wird der Gebrauch der Spülmaschine nicht empfohlen. Die aggressiven Chemikalien greifen sonst das Messer an und du wirst leider nicht lange etwas davon haben.

Das Messer besitzt weder Kullen noch die Hammerschlagoptik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das KAI „Shun DM-0702“ Santokumesser von stolzen 93 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Schärfe
  • Langlebigkeit
  • Gute Ergonomie (bei Rechtshändern)
  • Balance

Wir möchten an dieser Stelle besonders die Schärfe loben. Zwar handelt es sich bei der Schärfe um eine typische Stärke eines Santokumessers, jedoch wird diese bei diesem Messer extrem gelobt. Zusätzlich zum leichten Gewicht des Messers ist die Balance sehr gut gelungen, der Holzgriff mit asymetrischem Profil liegt zudem angenehm in der Hand. Leider ist das Messer für Linkshänder eher ungeeignet.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell nur von knapp 5% der Rezensionen bewertet.

Diese beanstanden folgende Punkte:

  • Teuer
  • Benötigt Pflege
  • Aufwendig zu schleifen (im Vergleich zum Wetzstahl)

Trotz des höheren Preises sagen viele Nutzer, dass sich die Qualität sehr lohnt. Wir empfehlen einen Schleifstein zum nachschleifen, damit das Messer schön scharf bleibt. Mit ein wenig Übung und dem richtigen Schleifwinkel gelingt das Schleifen immer besser.

FAQ
Was sollte ich beim Gebrauch vermeiden?

Am besten nur weiche Schneidunterlagen wie Holz oder Kunststoff nutzen, vor allem kein Glas, Keramik oder ähnliche harte Unterlagen. Das KAI „Shun DM-0702“ ist ein hochwertiges Schneidemesser und nicht zum Hacken von Knochen, Knorpeln, Gefrorenem oder Ähnlichem zu verwenden. Dadurch wird die Klinge schneller stumpf. Außerdem solltest du einen Schleifstein statt eines Wetzstahls zum Schleifen benutzen. Diese Pflegeregeln gelten grundsätzlich für alle Santokumesser.

Welche Schleifsteinkörnung eignet sich am besten?

Wir empfehlen einen Wetzstein mit feiner Körnung wie 1000/6000 oder 1000/3000. Damit bleibt die Klinge so scharf wie am Anfang.

Ist dieses Messer biegsam?

Das Messer ist auf jeden Fall biegsam und und ist damit zum Schneiden von zum Beispiel Iberico Schinken sehr gut geeignet.

Platz 2: Wüsthof „4174 Grand Prix II“ Santokumesser

Das Wüsthof „4174 Grand Prix II“ Santokumesser mit einer harten, rostfreien Edelstahlklinge und Kunststoff-Griff punktet nicht nur durch den Preis, sondern unter anderem auch durch seine Schärfe und Leichtigkeit.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Edelstahl des Wüsthof „4174 Grand Prix II“ Santokumesser kann durch seine Härte, Schärfe und elegantes, schlichtes Design auf jeden Fall mit dem traditionellen Damaszener Stahl mithalten.

Messer von Wüsthof werden in Solingen nach neuesten technologischen Herstellungsverfahren aus einem Stück Edelstahl geschmiedet und gehärtet. Der Edelstahl besteht aus Chrom-Molybdän-Vanadium-Stahl. Der durchgehende Erl setzt sich von der Klinge bis in den Griff fort, das sorgt für eine gutes Gewichtsverhältnis.

Mit 17 cm liegt das Wüsthof „4174 Grand Prix II“ im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 58 +/-1 HRC.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der Griff aus Spezialkunststoff, das hygienisch einwandfreies Arbeiten ermöglicht.

Nicht nur die guten hygienischen Bedingungen sind ein Vorteil, auch ist das Messer sehr gut ausbalanciertschlag- und bruchfest. Der Griff ist trotz der ergonomischen Form jedoch sehr schmal und glatt, daher musst du etwas vorsichtig sein, um nicht abzurutschen.

Mit 154 g hat dieses Messer ein leichteres Gewicht und damit liegt im unteren Durschnitt der Santokumesser. Dies ermöglicht ermüdungsfreies Arbeiten.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Die Reinigung des Messers ist zwar etwas aufwendiger als bei anderen Messern, jedoch darf es auch in die Spülmaschine gegeben werden. Wir empfehlen trotzdem vorwiegend die Handwäsche mit etwas Spülmittel, warmem Wasser und sofortigem Abtrocknen, um Schäden langfristig zu vermeiden.

Das Messer besitzt weder Kullen noch die Hammerschlag-Optik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Wüsthof „4174 Grand Prix II“ Santokumesser von ganzen 95 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt überwiegend eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • die Verarbeitung
  • die Schärfe
  • die Preis-Leistung
  • die Griffigkeit

Außerdem ist der Preis ist für diese Qualität ein echtes Schnäppchen. Zusätzlich zum leichten Gewicht des Messers ist die Balance sehr gut gelungen. Bei der Schärfe und der Verarbeitung handelt es sich um die typischen Stärken eines Santokumessers.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell nur von 4% aller Rezensionen bewertet.

Diese beanstandet folgenden Punkt:

  • Der Haltbarkeit

Einige auch positive Rezensionen bemängeln, dass das Messer oft nachgeschliffen werden muss. Dieser Punkt trifft unter Umständen nur für vereinzelte Produkte zu, bei denen es einen Verarbeitungsfehler gegeben hat. Ein anderer Grund für dieses Problem wäre eine falsche Handhabung, was hier jedoch nicht der Fall war, da sie sehr grazil ist.

Auch die Spitze der Klinge kann eventuell leicht verbiegen.

FAQ
Eignet sich das Messer auch für Linkshänder?

Ja, denn die Klinge ist beidseitig geschliffen, eignet sich demnach für Links-und Rechtshänder gleichermaßen gut.

Hat die Klinge einen asiatischen oder europäischen Schliff?

Das Messer hat einen europäischen Schliff.

Platz 3: Tojiro „F-503“ Santokumesser

Das Tojiro „F-503“ Santokumesser mit einer harten, rostfreien Chromstahlklinge und Eco-Holz-Griff punktet nicht nur durch den Preis, sondern unter anderem auch durch seine Schärfe und Verarbeitung. Für Hobbyköche ein Must-Have in der Küche.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Chromstahl des Tojiro „F-503“ Santokumesser kann durch seine Härte, Schärfe und elegantes, schlichtes Design auf jeden Fall mit dem traditionellen Damaszener Stahl mithalten.

Das Material der Klinge ist in drei Lagen geschichtet. Ähnlich wie bei vielen Damastmessern wird auch hier für die Kernschicht der extrem harte VG-10 Stahl verwendet, der die Schärfe der Schneidekante ausmacht. Die äußeren beiden Schichten bestehen aus rostfreiem, mit 13% Chrom legiertem Stahl. Dieser weichere Stahl schützt die harte Kernschicht. Dies ergibt einen Verbundstahl mit hoher Widerstandsfähigkeit und langanhaltender Schärfe.

Mit 17 cm liegt das Tojiro F-503 im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 60 +/-1 HRC. Das ist die typische Härte für einen VG-10 Stahl Kern, die die sehr gute Schärfe ausmacht und trotzdem relativ leicht nachzuschleifen ist.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der Griff aus Eco-Holz, das im Verhältnis zu anderen Holzgriffen wenig Pflege bedarf und gleichzeitig sehr schön anzusehen ist.

Dieser hochwertig verarbeitete Griff aus Eco-Holz ist sehr langlebig und widerstandsfähig. Er ist mit einer zusätzlichen Stahlzwinge am Übergang zwischen dem Griff und der Klinge versehen. Diese sorgt für zusätzlichen Schutz vor Keimen und Bakterien. Der Griff ist genietet und überzeugt durch gute Verarbeitung.

Mit 195 g hat dieses Messer ein handliches Gewicht und damit liegt im oberen Durschnitt der Santokumesser. Du hast beim Schneiden Kraft und kannst, außer bei längerem Arbeiten, ermüdungsfrei damit umgehen, da die Balance gut ausgearbeitet ist.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Das Messer ist dank des Chromanteils rostfrei und kann laut Hersteller in die Spülmaschine gegeben werden. Da wir auch keine negativen Erfahrungen mit dem Gebrauch der Spülmaschine gefunden haben, können wir nicht davon abraten.

Das Messer besitzt weder Kullen noch die Hammerschlagoptik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Tojiro „F-503“ Santokumesser von stolzen 96 % aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • die Verarbeitung
  • die Schärfe
  • die Balance

Wir möchten an dieser Stelle besonders die Schärfe und das Preis-Leistungs-Verhältnis loben. Es betont so gut wie jede Kundenrezension die exzellente Schärfe dieses Messers. Der Preis ist für diese Qualität ein echtes Schnäppchen. Zusätzlich zum leichten Gewicht des Messers ist die Balance sehr gut gelungen. Bei der Schärfe und der Verarbeitung handelt es sich um die typischen Stärken eines Santokumessers.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell nur von einer Rezension bewertet.

Diese beanstandet folgenden Punkt:

  • Der Schaft hat sich trotz guter Behandlung gelockert

Dieser Punkt trifft unter Umständen nur für vereinzelte Produkte zu, bei denen es einen Verarbeitungsfehler gegeben hat. Ein anderer Grund für dieses Problem wäre eine falsche Handhabung, was hier jedoch nicht der Fall war.

FAQ
Sind im Preis schon alle Abgaben enthalten?

Bei Erwerb aus Deutschland oder der EU sind Steuern und Zoll enthalten.

Kaufst du das Messer von einem Händler aus dem Nicht-EU Ausland (bei diesem Artikel im der Regel Japan), sind bei Einfuhr 19% Umsatzsteuer und 8,5% Zoll zu entrichten.

Wenige haben die Erfahrung gemacht, dass das Paket am Flughafen warten muss, da es nachträglich für ein paar Euro verzollt werden muss.

Wie gut funktioniert das Schleifen des Messers?

Das Messer hält sehr lange scharf. Es besitzt einen steilen Schleifwinkel, was dies begünstigt. Wenn man ein wenig Erfahrung mit Schleifen hat, fällt dies sehr leicht. Jedoch dauert es länger, wenn du kleine Mikroausbrüche ausbessern möchtest. Diese können trotz richtigem Nutzen beim Gebrauch oder Schleifen mit dem Wetzstab entstehen. Diese haben aber keine Auswirkung auf den Gebrauch.

Wie wird das Messer verpackt?

Das Santokumesser kommt in einer sehr schönen Schachtel und obwohl dies nur das „Budget-Messer“ von Tojiro ist hat der Hersteller keinerlei Abstriche in der Qualität des Messers gemacht.

Platz 4: Makami Premium Santokumesser

Angebot


makami Premium Santokumesser aus japanischem Damaststahl VG-10 in Geschenkverpackung – HRC60 – Küchenmesser

  • Santokumesser mit Klinge aus 67 Lagen feinstem Damaszener Stahl – HRC 60 – das ideale Allzweck Küchenmesser
  • Stahlkern aus japanischem VG-10 Stahl für hohe Schärfe und Schnitthaltigkeit und beidseitig je 33 Lagen Damaststahl für die notwendige Flexibilität
  • Ergonomischer, resistenter und optimal ausbalancierter schwarzer Micarta Griff mit schöner Maserung für besten Schneidkomfort
  • Hervorragende und langanhaltende Schärfe sowie stilvolle Optik machen dieses asiatische Kochmesser zu einem Lieblingshelfer in der Küche
  • Lieferung in edler schwarzer Geschenkverpackung, die sich als dauerhafte Aufbewahrung des Messers eignet

Das Makami Premium Santokumesser mit einer harten Damaszener Stahl Klinge und Micarta-Griff überzeugt durch Schärfe und Optik. Für Hobbyköche ein elegantes Highlight in der Küche.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Damaststahl des Makami Premium Santokumesser ist sehr scharf und sieht gleichzeitig auch sehr schön und filigran aus.

Das Material der Klinge ist in 67 Lagen geschichtet. Ähnlich wie bei vielen Damastmessern wird auch hier für die Kernschicht der extrem harte VG-10 Stahl verwendet, der die Schärfe der Schneidekante ausmacht. Die äußeren beiden Schichten bestehen für eine optimale Stabilität aus jeweils 33 Lagen rostbeständigem und flexiblem Damaszener Stahl, der gefaltet und geschichtet wird. Dieser weichere Stahl schützt die harte Kernschicht. Durch die vielen Lagen der Klinge bekommt das Santokumesser auch die nötige Elastizität.

Mit 16,5 cm liegt das Makami Premium im unteren Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 60 +/-1 HRC. Das ist die typische Härte für einen VG-10 Stahl Kern, die die sehr gute Schärfe ausmacht und trotzdem relativ leicht nachzuschleifen ist.

Hinweise und Tipps als auch Unterschiede zu einem Kochmesser findest du auf unserem  Santokumesser Ratgeber.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der Griff aus Micarta, der pflegeleichter als ein Holz-Griff ist.

Micarta ist ein Faser-Kunststoff-Verbund und besitzt Eigenschaften wie Beständigkeit und Wasserresistenz. Kombiniert mit dem fein struktuierten stabilen schwarzen Micarta Griff ergibt sich die elegante Optik des Santokumessers. Der ergonomisch geformte Griff sorgt für besten Schneidekomfort und liegt mit einer angenehmen, größeren Schwere in der Hand. Das Griffende besteht aus Edelstahl.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Das Messer ist nicht rostfrei, demnach können wir auch die Reinigung in der Spülmaschine nicht empfehlen. Das Messer am Besten per Hand mit warmen Wasser waschen und direkt abtrocknen, damit du lange einen Nutzen von der Klingenschärfe hast.

Das Messer besitzt weder Kullen noch die Hammerschlagoptik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Makami Premium Santokumesser von 91% aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • die Verarbeitung und Optik
  • die Schärfe
  • die Griffigkeit

Es betont so gut wie jede Kundenrezension die exzellente Schärfe dieses Messers. Der Preis ist für diese Qualität ein Schnäppchen. Das schwere Messer liegt sehr gut in der Hand. Die Optik der Klinge überzeugt genauso wie die des Griffs, die in gutem Einklang stehen. Bei der Schärfe und der Verarbeitung handelt es sich um die typischen Stärkeneines Santokumessers.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell nur von einer der Rezensionen bewertet.

Diese beanstandet folgenden Punkt:

  • nicht per Hand geschmiedet

Diese Bewertung ist nicht ganz realistisch gehalten, da das hochwertige maschinell gefertigte Messer für diesen fairen Preis vollkommen in der Qualität gerechtfertigt ist. Für ein per Hand geschmiedetes Messer muss man oft deutlich mehr Geld einrechnen.

FAQ
Was muss ich bei der Pflege beachten?

Wie wir bereits betont haben, das Messer nur mit der Hand spülen und nicht in die Geschirrspülmaschine geben. Vor allem direkt abtrocknen nach dem Reinigen, sonst kann sich Rost bilden. Zum Nachschärfen empfehlen wir einen feinkörnigen Wasserschleifstein. Der Schneidewinkel des Makami Premium Santokumesser beträgt 35 Grad.

Um das Messer noch extra zu pflegen, empfehlen wir (Speise-) Öl, mit dem das Messer eingerieben wird.

Wie wird das Messer verpackt?

Das Makami Santokumesser wird in einer eleganten schwarzen Geschenkverpackung geliefert, die sich auch als dauerhafte Aufbewahrung für das Messer eignet. Innen sorgt eine Einlage aus Schaumstoff für einen sicheren Transport und Ausbewahrung.

Kann ich mit diesem Messer auch einen Kürbis schneiden?

Das Messer schneidet sehr gut Kürbisse. Sogar bei den durchaus großen Butternuss/Butternut Kürbissen funktioniert es einwandfrei. Viel Erfolg, und vorsicht auf die Finger.

Platz 5: Fiskars „Edge“ Santokumesser

Das Fiskars „Edge“ Santokumesser mit einer extrem scharfen Stahlklinge überzeugt durch elegantes, schlankes Design und innovative Eigenschaften. Die moderne unkonventionelle Alternative für das traditionelle Santokumesser.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Die Klinge des Fiskars „Edge“ Santokumesser besteht aus hochwertigem Stahl mit spezieller Beschichtung.

Das schlanke moderne Design ist in den Konzernfarben schwarz/orange gehalten. Durch den Einsatz von Polymerwerkstoffen ist das Japanmesser sehr einfach zu handhaben und erfordert kaum Pflege. Der Stahl der Klinge wurde gestanzt und ist rostfrei. Die spezielle PTFE Beschichtung gibt dem Messer ein attraktives, schwarzes Aussehen. Mit der zusätzlichen Beschichtung der Klinge bietet das Fiskars „Edge“ folgende Vorteile:

  • Die Klinge lässt sich einfach reinigen
  • Schnittgut löst sich leichter vom Stahl
  • Die Klinge bleibt länger scharf
  • Die Klinge ist robust und rostfrei

Mit 17 cm liegt das Fiskars „Edge“ im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 53 +/-1 HRC. Das ist deutlich weniger als bei den anderen Messern, die wir auf unserer Seite vergleichen, und liegt an dem Stahl und der Verarbeitung. Es kann passieren, dass die Schnitthaltigkeit darunter leidet. Das bedeutet aber nicht unbedingt eine schlechtere Handhabung oder Schnittqualität, wenn man es bei Gelegenheit auch nachschleift.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Der fließende Übergang vom ergonomisch geformten Griff zur Klinge ermöglicht verschiedene Schnitttechniken und eine gute Handhabung.

Der haltbare und hygienisch versiegelte Griff besteht aus schlagfestem ABS Kunststoff. Die Kombination des Griffs mit der Klinge wirkt optisch sehr harmonisch und elegant.

Mit 124 g hat dieses Messer ein sehr leichtes Gewicht und damit liegt unter dem Durschnitt der Santokumesser. Du musst dich vielleicht erst an das leichte Gewicht gewöhnen, es ermöglicht aber ermüdungsfreies Arbeiten.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Das Messer ist dank der Beschichtung rostfrei und kann laut Hersteller in die Spülmaschine gegeben werden. Da wir auch keine negativen Erfahrungen mit dem Gebrauch der Spülmaschine gefunden haben, können wir nicht davon abraten.

Das Messer besitzt weder Kullen noch die Hammerschlagoptik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument. Außerdem kann die spezielle Beschichtung das Anhaften verringern.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Fiskars „Edge“ Santokumesser von stolzen 95% aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • die Schärfe
  • die Griffigkeit und Balance
  • moderne Optik

Wir möchten an dieser Stelle besonders die Schärfe und das Preis-Leistungs-Verhältnis loben. Es betont so gut wie jede Kundenrezension die exzellente Schärfe dieses Messers. Der Preis ist für diese Qualität ein echtes Schnäppchen. Zusätzlich zum extrem leichten Gewicht des Messers ist die Balance sehr gut gelungen und liegt gut in der Hand. Bei der Schärfe handelt es sich um die typische Stärke eines Santokumessers.

Die alternative schwarz-orangene Optik im Vergleich zum traditionellen Damast oder Holzgriff begeistert viele durch Eleganz, Moderne und Schlichtheit.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell nur von 3% der Rezensionen bewertet.

Diese beanstanden folgende Punkte:

  • Verletzungsgefahr an unterer Ecke

Ein Grund für dieses Problem wäre eine falsche Handhabung. Da das Messer wie viele andere auch sehr scharf ist, bitte sorgfältig auf die Finger aufpassen.

FAQ
Wie oft wird das Messer geschliffen?

Viele Rezensenten loben die Schnitthaltigkeit der Klinge trotz der geringeren Härte. Wir empfehlen, das Messer mit einem mittleren oder feinen Schleifstein zu schleifen, wenn du bemerkst, dass die Schärfe nachlässt. Es können aber zwei bis drei Mal schleifen im Jahr ausreichen. Der Schleifwinkel ist eher steil, also unter 25 Grad, das führt zu einer dünnen, scharfen Schneide.

Wie wird das Messer verpackt?

Das Santokumesser kommt zwischen einer Kartonscheibe und einem festen Plastik eingeschweißt an. Hier wurde sehr gespart. Es kommt trotzdem geschützt, sicher und ohne Abnutzung an.

Platz 6: Kochling Santokumesser

Das Santokumesser Kochlind mit einer sehr harten Damaszener Klinge und Micarta-Griff begeistert nicht nur durch die Schärfe, sondern unter anderem auch durch die elegante Optik. Ein echtes Highlight in der Küche.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Damaszener Stahl des Kochling Santokumesser kann vor allem durch seine Schärfe, Verarbeitung und Optik punkten.

Das Material der Klinge ist in 67 Lagen geschichtet. Wie bei vielen Damastmessern wird auch hier für die Kernschicht der extrem harte VG-10 Stahl verwendet, der die Schärfe der Schneidekante ausmacht. Die äußeren Schichten bestehen aus jeweils 33 Lagen gefaltetem 440C Damaszener Stahl. Dieser schützt die harte Kernschicht und sorgt für Elastizität und mehr Bruchsicherheit.

Mit 18 cm liegt das Kochling Messer im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 60 +/-1 HRC. Das ist die typische Härte für einen VG-10 Stahl Kern, die die exzellente Schärfe ausmacht.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der ergonomische Griff aus Micarta.

Micarta ist ein Faser-Kunststoff-Verbund. Durch Eigenschaften wie Beständigkeit und Wasserfestigkeit ist es ein beliebtes Material zur Herstellung von Messergriffen. Der Griff besitzt außerdem einen schönen Edelstahleinlass und eine Metallzwinge am Übergang zur Klinge.

Mit 214 g hat dieses Messer ein handliches Gewicht und damit liegt im oberen Durschnitt der Santokumesser. Du hast beim Schneiden eine gute Kontrolle damit. Da es gut ausbalanciert ist, ermüdet selbst längere Arbeit damit fast gar nicht.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Das Messer ist zwar rostfrei, jedoch raten wir von der Reinigung in der Spülmaschine ab. Die aggressiven Chemikalien greifen sonst das Messer an und du wirst leider nicht lange etwas davon haben.

Dieses Santokumesser besitzt weder Kullen noch die Hammerschlagoptik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Kochling Santokumesser von 93% aller Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • Optik
  • Preis-Leistungs-Verhältnis

Oft loben die Rezensenten die schöne Klinge mit einzigartiger Musterung, sowie den eleganten Griff. Klinge und Griff ergeben ein harmonisches Gesamtbild. Der Preis ist für diese Qualität ein Schnäppchen.

Negativ, also mit einem oder mit zwei Sternen, wird das Produkt aktuell nicht bewertet. Lediglich 7% vergeben drei Sterne.

Diese beanstanden folgende Punkte:

  • Klingenschärfe
  • Griffqualität

Einige bemängeln, dass das Messer nicht bis zu Maximalschärfe geschliffen wurde. Selbst sehr positive Rezensenten bemerken, dass sie das Messer nachschleifen haben mussten.

Auch haben ein paar Rezensenten den Eindruck, dass der Griff nicht aus Micarta besteht, sondern das Material vergossen wurde.

FAQ
Ist das Messer auch für Linkshänder geeignet?

Ja, das Messer ist beidseitig geschliffen und somit für Links- und Rechtshänder gleichermaßen gut geeignet.

Wie oft muss ich nachschleifen?

Je nach dem wie dir der Schliff bei Erstbenutzung gefällt, kannst du die Klinge gleich am Anfang für deinen persönlichen Geschmack mit einem Schleifstein nachschleifen. Der Winkel der Schneide ist manchen etwas zu stumpf. Diesen kannst du aber selbst korrigieren, wenn du möchtest. Aufgrund der Härte des Stahls kann man problemlos zwei bis drei Wochen durchgehend arbeiten, ohne viel Schärfe einzubußen.

Platz 7: WMF Santokumesser

Das WMF Santokumesser aus der „Spitzenmesser“-Serie mit einer harten Klinge aus Spezialklingenstahl und Kunststoffgriff punktet vor allem durch seine Schärfe und Verarbeitung. Jeder, der gerne mit scharfen Messern arbeitet, wird damit zufrieden sein.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Spezialklingenstahl des WMF Santokumesser kann durch seine Härte, Schärfe und elegantes, schlichtes Design auf jeden Fall mit dem traditionellen Damaszener Stahl mithalten.

Die geschmiedete Klinge aus rostfreiem und säurebeständigem Spezialklingenstahl sorgt für anganhaltende Schärfe dank gehärteter Klinge.

Mit 18 cm liegt das WMF Messer im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Zur Härte des Stahls wurden keine Angaben gemacht. Jedoch wird oft die Schärfe gelobt, die mit der Härte zusammenhängt.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der Griff aus Kunststoff, das im Verhältnis zu anderen Holzgriffen wenig Pflege bedarf und gleichzeitig sehr schön anzusehen ist.

Dieser hochwertig verarbeitete, fugenlos vernietete Griff aus hochwertigem Kunststoff ist sehr langlebig und widerstandsfähig. Er ist ergonomisch geformt und ein ideal ausbalanciertes Gewicht von Klinge und Griff sorgt eine für angenehme Handhabung. Es sind keine Übergänge zwischen Klinge, Kropf und Heft spürbar durch fugenlose Verarbeitung, daher kann mit diesem Santokumesser sehr hygienisch gearbeitet werden.

Mit 253 g ist dieses Messer ein wenig schwerer als andere Messer. Das Gewicht sorgt einerseits für gute Kontrolle und Kraft beim Schneiden, kann aber bei längerem Arbeiten ermüden. Jedoch reduziert die ausgeglichene Balance diesen Effekt.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Wir empfehlen, das Messer nicht im die Spülmaschine zu geben. Eine Reinigung mit der Hand eignet sich besser, um die Langlebigkeit des Messers zu garantieren.

Das Messer besitzt weder Kullen noch die Hammerschlagoptik. Dies kann zu Anhaften von Schneidgut führen, ist unserer Meinung nach aber kein gewichendes negatives Argument.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das WMF Santokumesser von allen Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • die Verarbeitung
  • die Schärfe
  • die Balance

Wir möchten an dieser Stelle besonders die Schärfe loben. Zusätzlich zum leichten Gewicht des Messers ist die Balance sehr gut gelungen. Zudem ist die Klinge sehr stabil, da der Messerrücken verstärkt ist. Bei der Schärfe und der Verarbeitung handelt es sich um die typischen Stärken eines Santokumessers.

Einzig der Pflegeaufwand ist etwas größer. Am besten kalt spülen, häufig ölen und ordentliche Schleifsteine benutzen, dann hast du lange Freude an dem Messer.

Viele Rezensenten halten den Preis für angemessen, da sich die Qualität dafür sehr lohnt.

FAQ
Was steht auf dem Messer?

Das Messer ist klar mit dem Schriftzug „Made in Germany“ gekennzeichnet, was viele wertschätzen.

Kann dieses Messer auch Gefrorenes schneiden?

Das Messer kann gefrorene Lebensmittel oder Brot zwar schneiden, ist aber nicht empfohlen, da es dann schneller stumpf wird.

Platz 8: Dr. Richter Santokumesser

Das Dr. Richter Santokumesser mit einer harten Spezialedelstahl-Klinge und Pakka-Griff punktet nicht nur durch den Preis, sondern unter anderem auch durch Schärfe und Verarbeitung.

Redaktionelle Einschätzung

Klingenmaterial / Klingenlänge / Klingenhärte

Die wichtigsten Kriterien für ein Santokumesser sind die Angaben zur Klinge. Der Spezialedelstahl des Dr. Richter Santokumesser kann durch

Das Material der Klinge ist hochwertiger Spezialedelstahl 5cr15mov. und ist zudem rostfrei. Die Klinge hat eine Stärke von 3mm, was verhältnismäßig viel ist.

Mit 18 cm liegt das Dr. Richter Messer im Durchschnitt der Klingenlängen von Santokumessern. Dass so viele Messer diese Länge besitzen beweist, dass viele mit der Länge sehr gut umgehen können und auch bevorzugen. Du hast eine gute Kontrolle beim Scheiden und kannst flexibel agieren.

Die Härte der Klinge liegt bei 56 +/-1 HRC.

Griffmaterial / Artikelgewicht

Bei diesem Santokumesser besteht der Griff aus Pakka-Holz, das im Verhältnis zu anderen Holzgriffen wenig Pflege bedarf und gleichzeitig sehr schön anzusehen ist.

Dieser hochwertig verarbeitete Griff aus Pakka-Holz ist ergonomisch geformt. Pakka-Holze sind imprägnierte Holzfuniere. Der Holzgriff wurde um die Klinge herumgebaut und wird von ihren Stahlnieten gehalten. Das garantiert, dass Messer und Griff fest ineinander verankert bleiben. Der Griff hat zudem eine sehr schöne Maserung.

Das Messer wiegt 240g und hat damit ein handliches Gewicht. Du hast eine gute Kontrolle und Kraft damit, zugleich garantiert die gute Balance ein ermüdungsfreies Arbeiten.

Kullen / Hammerschlag / Spülmaschinenfest

Wir empfehlen, das Messer per Hand zu waschen, damit du langfristig Nutzen davon hast.

Das Messer ist mit Kullen in der Klinge ausgestattet, was das Anhaften von Schnittgut an der Klinger deutlich verringert.

Kundenbewertungen
Derzeit wird das Dr. Richter Santokumesser von allen Rezensenten positiv bewertet. Diese geben dem Produkt hauptsächlich eine fünf Sterne Bewertung.

Besonders positiv hervorgehoben werden dabei immer wieder:

  • das Preis-Leistungs-Verhältnis
  • die Verarbeitung
  • die Schärfe
  • die Griffigkeit

Wir möchten an dieser Stelle besonders die Verarbeitung und das Preis-Leistungs-Verhältnis loben. Auch betont so gut wie jede Kundenrezension die gute Schärfe dieses Messers. Der Preis ist für diese Qualität ein echtes Schnäppchen. Bei der Schärfe und der Verarbeitung handelt es sich um die typischen Stärken eines Santokumessers.

Was einzig bemängelt wird, ist die Klingenstärke, die manchen mit 3mm etwas zu dick ist.

FAQ
Wie wird das Messer verpackt?

Das Dr. Richter Santokumesser wird in einem soliden schönen Geschenkkarton verpackt geliefert. Es liegt in einer ansprechenden Schachtel und die Klinge ist nochmal separat mit Folie geschützt. Außerdem enthalten sind Pflegetipps, die sehr nützlich sind.

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du ein Santokumesser kaufst

Worin liegen die Vorteile eines Santokumessers gegenüber eines normalen Kochmessers?

Die größere Klingenhöhe des Santokumessers dient als Palette und erleichtert das Aufnehmen des Schnittguts im Vergleich zu einem gewöhnlichen Kochmesser. Außerdem können die Fingerknochen für präziseres und kontrollierteres Schneiden an der breiten Klinge gut abgestützt werden.

Ein Santokumesser bietet den Vorteil, dass die breite Klinge weit unter den Griff hinaussteht und somit ausreichend Platz für die Finger unter dem Griff bietet.

Die besondere Schärfe eines Santokumessers unterstützt zudem den Erhalt des Geschmacks und der Inhaltsstoffe wie zum Beispiel bei Gemüse oder Obst, da die Struktur und Zellen des Schnittguts im Gegensatz zu einem weniger scharfen Messer nicht so stark zerstört wird. Somit kann ein intensiverer Geschmack erreicht werden.

Ein Kochmesser ist deutlich günstiger zu erwerben und bedarf auch keiner besonderen Pflege. Jedoch kann die Qualität einzelner Bauteile, wie beispielsweise der Messergriff, stark schwanken. Ein Kochmesser ist in der Regel nicht verziert und bietet nicht die selbe Schneidkraft und Härte wie ein Santokumesser.

Wir empfehlen dir, das Santokumesser nicht in die Spülmaschine zu geben, da die Klinge durch den Waschvorgang stark abgestumpft wird.

Was kostet ein Santokumesser?

Japanmesser sind grundsätzlich teuer in ihrer Anschaffung. Du kannst für weniger als 50 Euro auf jeden Fall gute Santokumesser finden. Wenn du aber ein solides und gutes Qualitätsmesser, zum Beispiel direkt aus japanischer Herstellung, für deine Hobbyküche kaufen möchtest, solltest du mit einem Preis von mindestens 60 bis 90 Euro rechnen.

Expertentipp
„Achte bei der Auswahl des Messers darauf, dass es handlich ist. Profis bevorzugen meistens längere Messer, Hobbyköche können mit kürzeren aber besser umgehen. Bei den scharfen Santokumessern ist das besonders wichtig, da man sich leicht verletzen kann.“
Arne WarnsExperte für Küchenzubehör

Wo kann ich ein Santokumesser kaufen?

Santokumesser kannst du fast überall dort kaufen, wo Küchenutensilien in gut sortiertem Rahmen angeboten werden.

Nach unserer Recherche im Internet wirst du bestimmt auf diesen Seiten und in diesen Geschäften fündig:

  • Media Markt
  • galeria-kaufhof.de
  • karstadt.de
  • eay.de
  • otto.de
  • amazon.de
  • knivesandtools.de
  • rakuten.de
  • kochmesser.com

Außerdem lohnt es sich, Japanmesser auf den Seiten bekannter Hersteller zu suchen. Zu den namenhaften japanischen und europäischen Herstellern von Santokumessern gehören:

  • tojiro.de
  • kanetsune.com
  • haiku
  • zwilling.com
  • kai-europe.com
  • wmf.com/de
  • dick.de
  • victorinox.com/de

Alle Santokumesser, die wir dir auf unserer Seite vorstellen, sind mit einem Link zu mindestens einem dieser Shops versehen. Somit kannst du gleich zuschlagen, wenn du ein Messer gefunden hast, das dir zusagt.

Oft sind Messer in Online-Shops etwas günstiger als in Läden. Dafür kannst du das Messer vorher aber nicht testen oder in der Hand halten.

Wie pflege ich mein Santokumesser?

Wenn du dir überlegst ein gutes Japanmesser anzuschaffen, solltest du immer bedenken, dass es einer gewissen Pflege bedarf, damit du lange Zeit viel Freude an deinem Messer hast. Da hohe Temperaturen und aggressive Spülmittel den Klingenstahl und das Griffmaterial angreifen, solltest du dein teures Santokumesser nie in der Geschirrspülmaschine reinigen.

Du solltest dein Messer immer per Hand mit lauwarmen Wasser und mildem Spülmittel waschen. Das Santoku sollte nach jedem Gebrauch gereinigt und gut abgetrocknet werden. Messer mit Edelstahlklingen sollten ebenfalls so gereinigt werden. Ein Messerblock oder eine Messerhülle eignet sich gut für die Aufbewahrung, da die Messerklingen in einer Besteckschublade aufeinander schlagen könnten.

Damit dein Messer schön scharf bleibt, solltest du dein Kochwerkzeug regelmäßig schleifen und schärfen. Durch das Schleifen werden grobe Macken in der Klinge wieder zurechtgebogen, um ein lineare Schnittkante aufrechterhalten zu können. Das Schärfen bezeichnet den Vorgang, den du in regelmäßigen Abständen durchführen solltest, um die Schnitthaltigkeit der Santokumesser zu erhalten.

Jedes Küchenmesser nutzt sich bei Gebrauch ab. In der Regel bieten die Schmieden bzw. Online-Shops Schleifsteine unterschiedlicher Körnung an:

  • Grobe Körnung zum Schleifen
  • Mittlere Körnung zum Schärfen
  • Feine Körnung für die Abschlussarbeit

Das Messers sollte in einem bestimmten Winkel (circa 20° bis 40°), an das Schleifwerkzeug angelegt werden. Mit der führenden Hand hältst du das Santokumesser am Griff, während die freie Hand auf der oberen Klingenseite für einen leichten, gleichmäßigen Druck sorgt. Die Durchführung der Schleifbewegung erfolgt immer vom Griff in Richtung Spitze.

Achte bei der Wahl deines Schleifmediums immer auf die Angaben des jeweiligen Herstellers. Meist ist ein Schleifstein besser für die Langlebigkeit deines Messers als ein Wetzstab.

Als Material für das Schneidbrett empfehlen wir Holz oder Kunststoff. Zu harte Untergründe wie zum Beispiel Glas oder Stein lassen die Messer sehr schnell abstumpfen. Auch Bambusmatten eignen sich gut als Unterlage.

Bei nicht rostfreiem Klingenstahl ist sehr gutes Abtrocknen nach der Reinigung wichtig. Falls du das japanische Kochmesser länger nicht benützt, empfehlen wir die Lagerung in einem mit Öl getränkten Tuch, um dem Anhaften von Flugrost vorzubeugen.

Ein Griff aus Holz benötigt im Gegensatz zu Plastikgriffen mehr Pflege. Du solltest ihn nicht zu lange mit Wasser und vor allem nicht mit aggressiven Reinigungsmitteln in Berührung kommen lassen und nach Gebrauch auch umgehend abtrocknen.

Ansonsten kann dies zum Austrocknen und Ausbleichen des Griffs führen. Vor allem Leinöl hat sich bei der Behandlung von Holzgriffen bewährt. Das Leinöl dringt tief in das Holz ein und bildet gegen äußere Einflüsse eine effektive Schutzschicht.

Entscheidung: Welche Arten von Santokumessern gibt es und welche ist die richtige für dich?

Das japanische Kochmesser erfreut sich bei uns immer größerer Beliebtheit. Es kommt ursprünglich aus Japan und zeichnet sich durch einen hohen Klingenrücken und eine breite, gedrungene und beidseitig geschliffene Klinge aus.

Der Begriff Santoku leitet sich von den japanischen Begriffen san (さん, drei) und toku (とく, Tugend), ab. Als die drei Tugenden werden in der japanischen Küche die Zutaten Fleisch, Fisch und Gemüse verstanden. Aufgrund der vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten gibt es das Messer auch in verschiedenen Ausführungen.

Die Klingenlänge variiert dabei zwischen 14 und 19 Zentimeter. Die Standardlänge liegt bei circa 17 bis 18 Zentimeter. Somit ergibt sich eine durchschnittliche Gesamtlänge von circa 29 bis 32 Zentimeter. Die traditionellen japanischen Kochmesser werden aus nicht rostfreiem Stahl hergestellt. Meist wird Damaststahl für die Herstellung der Klinge verwendet.

Alternativ kann das Messer auch aus rostfreiem Edelstahl oder Keramik gefertigt sein. Außerdem gibt es Santokumesser mit und ohne Kullen beziehungsweise Hammerschlag. All diese unterschiedlichen Ausführungen bringen individuelle Vorteile und Nachteile mit sich.

Abhängig davon, wie erfahren du schon in der Küche bist und auf welche Eigenschaften und Funktionsweisen du am meisten Wert legst, eignet sich ein bestimmtes Santoku am besten für dich.

Wir möchten dir im folgenden Abschnitt dabei helfen herauszufinden, welche Art von Santokumesser sich am besten für dich eignet. Dazu stellen wir dir alle oben genannten Variationen vor und erklären dir in der Übersicht, worin jeweils ihre Vorteile und Nachteile liegen.

Die Maße und der Griff deines Santokumessers

Viele Köche bevorzugen längere Klingen, da weniger Kraftaufwand nötig ist und eine Verkrampfung der Hand verhindert werden kann. Im normalen Haushaltsgebrauch eignet sich eine Länge von 16 bis 17 Zentimetern. Für professionellere Köche kann hingegen eine etwas längere Klinge von Nutzen sein.

Die ideale Klingelhöhe für Köche beträgt circa sechs Zentimeter. Das Gewicht liegt dabei meist zwischen 120 und 200 Gramm. Die Messerschneide wölbt sich zur Spitze nach oben, wodurch das Zerwiegen von Gemüse und Kräutern durch den Bogen der Schneidkante ermöglicht wird.

Der Griff ist in der Regel aus einem typischen Rundholz, der mithilfe einer Zwinge an dem Erl der Klinge befestigt wird. Griffe aus Plastik oder Kunststoff sind sehr handlich, sowie preisgünstig und pflegeleicht, während Edelstahlgriffe von Natur aus rutschig sind. Deshalb werden Klingelgriffe meistens aus einer Kombination dieser drei Materialen gefertigt.

Material Eigenschaften
Rundholz Traditionell, handlich, extra Pflege
Plastik günstig, pflegeleicht
Edelstahl Rutschig

Der Griff ist ausschlaggebend für die Balance und Haptik des Messers. Ein gutes japanisches Küchenmesser ist sehr gut ausbalanciert, liegt gut in der Hand und erleichtert somit die Arbeit.

Das Material der Klinge

Damals wie heute sind Messerklingen aus Damaststahl bei Hobby- und Profiköchen sehr beliebt. Die Damastklingen der japanischen Allzweck-Kochmesser werden mithilfe eines besonderen Schmiedeverfahrens mehrfach hintereinander flach geschmiedet und gefaltet, wodurch sich eine besondere und unverwechselbare Härte des Materials der Klinge bildet.

Damaststahl wird außerdem aus verschiedenen Stahlsorten geschmiedet. Durch die präzise Schmiedearbeit sind Santokumesser trotz ihrer Bauart leicht in der Handhabung.

Der traditionelle japanische Blaupapier-Stahl und Weißpapier-Stahl wird verwendet, um dem Küchenmesser die besonderen Eigenschaften an Schärfe, Widerstandsfähigkeit und Schnitthaltigkeit bei einfacher Nachschleifbarkeit zu verleihen. Allerdings enthalten beide Stahlsorten zu wenig Chrom und sind aus diesem Grund nicht rostfrei.

Oft bestehen japanische Messer auch aus rostfreiem Edelstahl, was zur Folge hat, dass die Klinge schnell ihre Schärfe verliert. Klingen aus Titan bleiben im Gegensatz dazu sehr lange scharf und nehmen keine fremden Gerüche an. Titanklingen sind jedoch nicht so scharf wie Edelstahlklingen.

Keramikklingen benötigen so gut wie keine Pflege und sind sehr leicht, können jedoch bei einem Fall auf einen harten Untergrund leicht zerbrechen.

Material Eigenschaften
Damast Sehr hart und scharf, mehrlagiges Muster
Blau-/Weißpapier-Stahl Traditionell, scharf, nicht rostfrei
Edelstahl Rostfrei, verliert schnell an Schärfe
Titan Scharf, geruchsfrei
Keramik Pflegeleicht, leicht, zerbrechlich

Santokumesser mit Kullen und Hammerschlag

Hochwertige Küchenmesser sind oft mit besonderen Accessoires wie einem Kullenschliff oder Hammerschlag ausgestattet. Die jeweiligen Unebenheiten der Klingenseite verhindern das Anhaften des Schnittguts. Neben der außergewöhnlichen Optik der Messer ist die einzigartige Antihaftwirkung ein großer Vorteil dieser Messer.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Santokumesser vergleichen und bewerten

Im Folgenden möchten wir dir zeigen, anhand welcher Faktoren du Santokumesser vergleichen und bewerten kannst. Dadurch wird es dir leichter fallen zu entscheiden, ob sich ein bestimmtes Messer für dich eignet oder nicht.

Zusammengefasst handelt es sich dabei um:

  • Klingenmaterial
  • Klingenlänge
  • Klingelhärte
  • Material des Griffs
  • Artikelgewicht
  • Kullen
  • Hammerschlag
  • Spülmaschinenfest

In den nachfolgenden Absätzen kannst du jeweils nachlesen, was es mit den einzelnen Kaufkriterien auf sich hat, und wie du diese einordnen kannst.

Klingenmaterial

Auf die verschiedenen Klingenstähle sind wir bereits weiter oben im Detail eingegangen. Trotzdem möchten wir dich an dieser Stelle noch einem darauf hinweisen, dass das Material der Kinge das Hauptunterscheidungsmerkmal bei Japanmessern ist. Es ist das wichtigste Qualitätskriterium und bestimmt nicht nur die Schärfe, Härte und den Pflegeaufwand, sondern auch den Preis und das Design des Messers.

Stell dir also zunächst die Frage, auf welche Faktoren du bei einem Messer am meisten Wert legst. Wenn dir besonders die Schärfe und Härte wichtig ist, raten wir dir zu Damaszener Stahl. Es wird zwischen wildem Damast und Damast mit Kernstahl unterschieden.

Bei wildem Damast werden zwei verschiedene Stähle miteinander verschmiedet und gefalten. Diese Technik ist sehr traditionell und nur bei handgemachten Messern zu finden. Viel verbreiteter ist Damast mit Kernstahl.

Der sehr harte Kern, der meist aus VG-10 Stahl, sogenanntem Goldstahl besteht, wird dabei vom Damast nur ummantelt. Die Anzahl der Lagen spielt keine große Rolle, da der Härteeffekt der gleiche bleibt.

Da echter Damaszener Stahl sehr begehrt ist, wird die Optik bei billigeren Messern sehr oft kopiert. Echter Damaszenerstahl ist an den leichten Unebenheiten der Klingenoberfläche zu erkennen. Die Materialübergänge der unterschiedlichen Stähle lassen sich mit den Fingerkuppen ertasten. Die einzelnen Schichten erkennt man bei genauerer Betrachtung auch auf dem Rücken des Messers.

Außerdem ist dieser besondere Stahl ein echter Hingucker in der Küche. Falls du aber nach einer vergleichbar günstigeren Alternative suchst, kommt vor allem Edelstahl in Frage, da dieser Stahl auch sehr häufig verwendet wird und in der Regel auch pflegeleichter ist als Damast.

Charakteristisch für eine Klinge beziehungsweise ein Messer aus Damaszener Stahl ist die organische Musterung auf der Oberfläche. Diese wird durch eine spezielle Ätzung erreicht.

Klingenlänge

Wie wir bereits erwähnt haben, variiert die Länge der Klinge oft zwischen 16 bis 19 Zentimeter. Der Standard liegt bei 17 bis 18 Zentimeter. Die Gesamtlänge eines Messers beläuft sich auf circa 29 bis 32 Zentimeter.

Normale Küchenmesser haben oft längere Klingen, wodurch weniger Kraftaufwand bei der Bearbeitung von Schnittgut erforderlich ist. Bei kürzeren Klingen hast du mehr Kontrolle beim Schneiden, da Messer mit kürzeren Klingen viel leichter sind.

Klingenhärte

Die Härte der Klinge wird nach dem HRC (Härtegrad nach Rockwell) bemessen. Die meisten Härtegrade haben eine Variationsspanne von circa eins vom angegebenen Wert. Ein hochwertiges japanisches Kochmesser hat in der Regel circa 59 bis 61 HRC. Die bereits genannten Weißpapier- und Blaupapier-Stähle erreichen einen Wert von bis zu 65 bis 67 HRC.

Die härteste Klinge wird bei Augenoperationen eingesetzt, besteht aus Diamant und besitzt einen Härtegrad von bis zu 100 HRC.

Der Schliff eines Santokumessers ist sehr wichtig. Meistens ist es beidseitig geschliffen, wodurch der Schneidvorgang sowohl Links- als auch Rechtshändern sehr leicht fällt. Den Schliff solltest du beim Nachschleifen beachten, damit die Schärfe der Klinge erhalten bleibt.

Je härter die Klinge deines Santokumessers, desto länger bleibt sie hart. Trotzdem müssen alle Klingen von Zeit zu Zeit nachgeschliffen werden.

Material des Griffs

Beim Material des Griffs kommt es vor allem auf deinen persönlichen Geschmack an. In der Funktionalität unterscheidet man meist zwischen Haptik, Pflege und Design. Je nachdem wie wichtig dir diese einzelnen Kriterien sind, eignet sich ein bestimmter Griff besser als ein anderer.

Ein guter Griff ist sehr wichtig, damit dir das Messer nicht aus Versehen aus der Hand rutscht und du genug Kontrolle beim Schneiden hast. Daher empfehlen wir dir darauf zu achten, dass der Griff bei Gebrauch sauber und trocken ist, damit dir nichts passieren kann.

Der Griff eines Santokumessers besteht üblicherweise aus Holz, Kunststoff, Metall oder der Kombination aus diesen Materialien. Die Länge des Griffs variiert oft zwischen elf bis 14 Zentimeter und steht dabei im Verhältnis zur Klingenlänge, wodurch das Messer gut ausbalanciert bleibt.

Artikelgewicht

Da die Klinge den Großteil des Gewichts eines Santoku ausmacht, bestimmt die Länge und das Material der Klinge das Gesamtgewicht des Messers. Bei klassischen Santokumessern wird nur Damaszener Stahl für die Klinge verwendet, wodurch die Klinge gut in der Hand liegt.

Lediglich bei sehr langer oder präziser Arbeit mit dem Messer macht sich das Gewicht bemerkbar. Mit einem schwereren Messer hast du gleichzeitig aber auch mehr Kontrolle und Kraft, wenn du hartes Schnittgut bearbeitest.

In der Gesamtlänge des Messers macht der Griff einen Anteil von circa 40 Prozent aus. Daher spielt auch der Griff eine entscheidende Rolle beim Gesamtgewicht eines japanischen Messers. Kunststoffgriffe sind tendenziell leichter als Holz- und Metallgriffe, jedoch weniger widerstandsfähig.

Kullen / Hammerschlag

Die Vorzüge von Kullenschliff oder Hammerschlagoptik in der Klinge des Santokumessers haben wir bereits angesprochen. Kullenschliff beziehungsweise Hammerschlag sind praktische Accessoires eines Messers, durch die eine Haftung von Schnittgut an der Klinge reduziert werden kann und vor allem bei breiten Klingen wie der des Santokumessers zum Einsatz kommen.

Der Schliff mit Kullen ist weiter verbreitet als das Hammerschlagverfahren, da die Kullen näher an der Schneidkante sitzen. Oft sind die Santokus mit Kullen auch ein wenig teurer. Da jedoch viele Modelle mit und ohne Kullenschliff angeboten werden, kannst du selbst entscheiden, ob dir ein Aufpreis wert ist.

Spülmaschinenfest

Die Hersteller von Japanermessern weisen grundsätzlich darauf hin, ob du dein Messer in die Spülmaschine geben kannst. Falls du nicht die Zeit aufwenden möchtest, das Messer nach jedem Gebrauch per Hand zu waschen, solltest du darauf achten, ein spülmaschinenfestes Messer zu kaufen.

Wir raten dir dennoch davon ab, ein Santoku in der Spülmaschine zu reinigen, da der Waschvorgang sehr schädlich für Messerklingen aus Damaszener Stahl und Edelstahl ist.

Santokumesser haben eine besonders breite Klinge, sodass sich das Geschnittene leicht aufnehmen lässt.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Santokumesser

Seit wann gibt es Santokumesser?

Nach der Meiji-Restauration Ende des 19. Jahrhunderts veränderte sich die Essgewohnheit der japanischen Bevölkerung. Vor und während des Zweiten Weltkriegs wurde in Japan in erster Linie Fisch und Gemüse gegessen. Fleisch wurde aber nach dieser Zeit in Japan immer beliebter.

Um den modernen Kochgewohnheiten gerecht zu werden, versuchten japanische Messerschmiede das traditionelle Hocho-Messer in Einklang mit der Widerstandsfähigkeit westlicher Kochmesser zu bringen.

Das Ergebnis dieser Versuche war das Santoku, das als erstes japanisches Messer für die Zubereitung von Fisch, Gemüse und Fleisch verwendet werden konnte.

Personalisiere dein Messer

Es gibt einige Anbieter im Internet, bei denen du dir dein Messer durch eine Diamant- oder Lasergravur personalisieren lassen kannst. Eine individuelle Gravur macht dein Messer einzigartig. Du kannst ein Messer mit Gravur bei den folgenden Anbietern kaufen oder eines deiner Messer für die Gravur einschicken lassen:

  • messerfreund.de
  • kochen-essen-wohnen.de

Es gibt sogar die Möglichkeit, ein Messer individuell zusammenstellen zu lassen. Folgende Online-Shops bieten dir die Möglichkeit, ein Messer nach deinen eigenen Wünschen zu gestalten:

  • messer-unikat.de
  • schmiedegut.de

Meistens ist ein gutes Santokumesser mit einer Gravur des Herstellers versehen. Wenn du hohen Wert auf die Qualität deiner Messer legst, sollte die Gravur echt sein, um das Japanermesser von einer qualitativ minderwertigen Nachbildung unterscheiden zu können.

Welche bekannten Köche arbeiten mit Santokumessern?

Viele Profiköche nutzen gerne Santokumesser in ihrer Küche. Der deutsche TV-Koch Tim Mälzer hat in Zusammenarbeit mit Kai Europe seine eigene Messerserie veröffentlicht. Darunter befinden sich auch Santokumesser, wie das Kai „Shun Premier TDM-1702“, das qualitativ sehr hochwertig ist. Auch der britische Koch Jamie Oliver benutzt für die Zubereitung seiner Gerichte gerne japanische Santokumesser.

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Zabert A.: Kochen: Die Neue Große Schule, Zabert Sandmann, München, 2002.


[2] https://www.foodbrothers.com/koch-wiki/santokumesser.html


[3] https://de.wikihow.com/Gute-Küchenmesser-auswählen

Bildquelle: unsplash.com / Max Delsid

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