Willkommen bei unserem großen Schleifstein Test 2018. Hier präsentieren wir dir alle von uns näher getesteten Schleifsteine. Wir haben dir ausführliche Hintergrundinformationen zusammengestellt und auch noch eine Zusammenfassung der Kundenrezensionen im Netz hinzugefügt.

Damit möchten wir dir die Kaufentscheidung einfacher machen und dir dabei helfen, den für dich besten Schleifstein zu finden.

Auch auf häufig gestellte Fragen findest du Antworten in unserem Ratgeber. Sofern vorhanden, bieten wir dir auch interessante Test-Videos. Des Weiteren findest du auf dieser Seite auch einige wichtige Informationen, auf die du unbedingt achten solltest, wenn du dir einen Schleifstein kaufen möchtest.

Inhaltsverzeichnis

Das Wichtigste in Kürze

  • Küchenmesser nutzen sich bei Gebrauch ab und verlieren ihre Schärfe. Durch das Schleifen mit einem Schleifstein können Messer wieder ihre alte Schärfe zurück erlangen.
  • Es gibt Schleifsteine mit verschiedenen Körnungen, die jeweils zu verschiedenen Zwecken geeignet sind. Nicht alle Schleifsteine erfüllen die gleichen Funktionen.
  • Besonders nutzerfreundlich sind Kombischleifsteine, mit denen bereits eine gute Gebrauchsschärfe erreicht werden kann.

Schleifstein Test: Das Ranking

Platz 1: BearMoo Schleifstein Set

Platz 2: Unimi Schleifstein

Platz 3: VINENCO Schleifstein

Platz 4: ChefMe! Schleifstein für Messer

Platz 5: PaiTree Abziehstein für Messer

Ratgeber: Fragen, mit denen du dich beschäftigen solltest, bevor du einen Schleifstein kaufst

Wofür brauche ich einen Schleifstein?

Wir möchten dich bei deiner Kaufentscheidung unterstützen. Dafür vergleichen wir für dich auf unserer Seite die besten Schleifsteine und bieten dir weiter einen ausführlichen und unabhängig recherchierten Ratgeber. Schleifsteine werden benötigt, um metallische Gegenstände zu schärfen. Im alltäglichen Gebrauch werden sie vor allem zum Schärfen von Messern verwendet.

Messer verlieren durch den Gebrauch fortwährend an Schärfe, bis sie ihren Zweck irgendwann nicht mehr erfüllen können. Gerade bei teuren Messern ist das sehr ärgerlich. Abhilfe kann durch Schleifsteine geschaffen werden: Durch das Schleifen des Messers mit Schleifsteinen kann die alte Schärfe zurückgewonnen werden.

Manchmal ist es auch notwendig, ein Messer vor Gebrauch selbst zu schärfen. Dies erfolgt durch einen Grundschliff und das Polieren des Messers. Erst durch diese Schritte ist das Messer wirklich verwendbar. Du brauchst also Schleifsteine, wenn du deine Messer vor Gebrauch schärfen musst, damit sie funktionieren, oder wenn du die Schärfe deiner Messer erhalten oder wieder verbessern willst.

Messer auf Steinbrett

Küchenmesser finden sich in jedem Haushalt. Wenn Messer mit der Zeit ihre Schärfe verlieren, ist das sehr ärgerlich. Hier kann mit Schleifsteinen Abhilfe geschaffen werden. (Foto: Lukas / pexels.com)

Was sind Nachteile von Schleifsteinen und welche Alternativen gibt es?

Das Schleifen mit Schleifsteinen ist relativ aufwändig. Es gibt Schleifsteine mit verschiedenen Körnungen, die nur für verschiedene Zwecke verwendet werden können. So gibt es für den Grundschliff andere Schleifsteine als für das Polieren und wieder andere für das Erhalten der Schärfe von bereits geschliffenen Messern.

Weiterhin ist der Prozess des Schleifens kompliziert und wenig anfängerfreundlich. Wer mit Schleifsteinen arbeiten will, muss sich zunächst in diesen Bereich einarbeiten und die entsprechenden Materialien besorgen. Auch die Bewegungen und der Umgang mit dem Messer beim Schleifen muss gelernt werden.

Wenn das Schleifen mit Schleifsteinen dir zu viel Aufwand ist, kannst du zu einer Alternative greifen. Neben Schleifsteinen gibt es auch elektrische Schleifmaschinen und Schleifgeräte, die das Schleifen erleichtern und Zeit sparen. Die Ergebnisse können allerdings häufig nicht mit dem Schleifstein mithalten.

Das Schleifen mit Schleifsteinen ist aufwändig und benötigt grundlegendes Vorwissen. Dafür lassen sich bessere Ergebnisse erzielen als mit elektrischen Schleifmaschinen oder Schleifgeräten.

Wenn du allerdings kein Profikoch bist, für den die Messer im Mittelpunkt der alltäglichen Betätigung stehen, kannst du dir durchaus überlegen, zu einer dieser Alternativen zu greifen.

Wie verwendet man Schleifsteine richtig, um Messer zu schärfen?

Je nach Schleifstein musst der Schleifstein bei Gebrauch mit Wasser oder Öl gewässert werden. Die Messerklinge wird dann flach auf den Schleifstein aufgelegt und leicht angehoben, um den gewünschten Schleifwinkel zu erzeugen.

Wenn du das Messer sehr stark anhebst, gibt es eine relativ schmale Schneide, die sehr schnell zuläuft. Wenn du das Messer nur leicht anhebst gibt es einen kleinen Schleifwinkel, wodurch die Schneide breiter wird und langsam zuläuft.

Je kleiner der Winkel, desto schärfer wird die Schneide. Gleichzeitig wird die Schneide bei kleinen Winkeln aber auch empfindlicher. Die Wahl des Schleifwinkels hängt also vom Einsatzbereich ab. Bei Küchenmessern findet man beispielsweise Schleifwinkel von circa 20 Grad.

Daraufhin wird die Schneide mit leichtem Druck in bogenförmigen Bewegungen am Schleifstein entlanggezogen. Dieses Abziehen der Schneide am Schleifstein ist das eigentliche Schleifen, bei dem das Messer an Schärfe gewinnt. Es wird wiederholt, bis ein Grat entsteht.

Ein Grat ist dann vorhanden, wenn das Metall auf der nach oben gerichteten Seite, die gerade nicht geschliffen wird, aufsteht. Wenn ein Grat erkennbar ist, wird die Seite gewechselt bis erneut ein Grat aufsteht. Wenn beide Seiten auf diese Weise bearbeitet wurden wird der Vorgang erneut mit Schleifsteinen mit höherer Körnung wiederholt, bis die gewünschte Schärfe erreicht ist.

Was kostet ein Schleifstein?

Schleifsteine bewegen sich preislich in der Regel zwischen zehn und 80 Euro. Dabei handelt es sich um Schleifsteine mit nur einer Körnung, die daher auch nur für Vorschliff, Grundschliff oder Polieren verwendet werden können. Ein solcher Schleifstein alleine reicht daher meist nicht für das Schleifen eines Messers aus.

Neben Schleifsteinen mit nur einer Körnung sind im Handel Kombi-Schleifsteine erhältlich. Dabei handelt es sich um Schleifsteine, die mindestens zwei Körnungen aufweisen. Mit einem Kombi-Schleifstein kann beispielsweise Grundschliff und Politur durchgeführt werden, wenn entsprechende Körnungen vorhanden sind. Preislich bewegen sich Kombi-Schleifsteine zwischen 50 und 160 Euro.

Typ Kosten
Schleifsteine mit nur einer Körnung zwischen 10 €und 80 €
Kombischleifstein mit zwei Körnungen zwischen 50 € und 160 €

Wer sich das erste Mal mit dem Schleifen von Messern befasst sollte daher zu einem Kombi-Schleifstein greifen, mit dem Grundschliff und Politur möglich sind. Mit solchen Kombi-Schleifsteinen lassen sich meist bereits sehr gute Ergebnisse erreichen. Anfänger sollten zudem eher zu den günstigeren Ausführungen greifen.

Wo kann man Schleifsteine kaufen?

Wenn du Schleifsteine kaufen willst, solltest du dich an den Fachhandel wenden. Schleifsteine findest du beispielsweise in den Sortimenten von Haushalts- und Gastronomiewarenherstellern und im -vertrieb, zum Beispiel bei WMF oder Real.

Auch im Internet findet sich mittlerweile ein großes Angebot an Schleifsteinen. Wir haben für dich die beliebtesten Händer herausgesucht:

  • amazon.de
  • abay.de
  • messerspezialist.de
  • Dictum
  • Knives and Tools

Entscheidung: Welche Arten von Schleifsteinen gibt es und welche ist die richtige für dich?

Grundsätzlich kann man zwischen fünf Arten von Schleifsteinen unterscheiden:

  • Schleifstein für den Vorschliff
  • Schleifstein für den Grundschliff
  • Polierstein
  • Kombischleifstein
  • Wetzstahl / Schleifstab

Die jeweilige Funktionsweise dieser Schleifsteinarten ist unterschiedlich. Deshalb ergeben sich Vorteile und Nachteile bei jedem dieser Typen. Je nach Verwendungszweck und Vorliebe eignet sich der eine oder andere Schleifstein besser.

Im folgenden Abschnitt werden die Unterschiede der einzelnen Artenkurz erklärt, damit du für dich entscheiden kannst, welcher Stein der richtige für dich ist. Außerdem werden die Vorteile und Nachteile der einzelnen Arten näher beschrieben.

Was zeichnet Schleifsteine für den Vorschliff aus und worin liegen deren Vorteile und Nachteile?

Beim Vorschliff geht es darum, sehr stumpfe Messer vorzuschleifen. Schleifsteine für den Vorschliff bereiten also auf das eigentliche Schleifen vor, sind alleine aber nicht ausreichend, um eine akzeptable Schärfe herzustellen.

Vorteile
  • Für Reperaturen geeignet
  • Schäden lassen sich entfernen
Nachteile
  • Keine Gebrauchsschärfe
  • Zusätzliche Schärfung notwendig

Stattdessen dienen sie beispielsweise dazu, Schäden in der Schneide (zum Beispiel Ausbrüche) auszuschleifen und so eine gute Grundlage für den weiteren Schleifprozess zu schaffen. Am besten für den Vorschliff geeignet sind daher Schleifsteine mit geringen Körnungen zwischen 150 und 800.

Was zeichnet einen Schleifstein für den Grundschliff aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Beim Grundschliff wird die Gebrauchsschärfe des Messers erzeugt. Der Grundschliff ist daher der wichtigste Schritt beim Schleifen. Für den Grundschliff nutzt man Schleifsteine mit Körnungen zwischen 800 und 1.000. Mit diesen Schleifsteinen lassen sich bereits sehr gute Ergebnisse erzielen, die für viele Zwecke ausreichend sind.

Vorteile
  • Guten Gebrauchsschärfe
  • Für den Grundschliff geeignet
Nachteile
  • Für das Schärfen ungeeignet

Was zeichnet einen Polierstein aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Um sehr gute Schärfen zu erreichen werden Poliersteine verwendet. Diese Schleifsteine werden zum Polieren der bereits im Vor- und Grundschliff vorbereiteten Schneiden verwendet. Poliersteine haben Körnungen zwischen 2.000 und 120.000.

Vorteile
  • Gute Ergebnisse
  • Polieren möglich
Nachteile
  • Grundschliff notwendig
  • Für stumpfe Klingen ungeeignet

Je größer die Körnung, desto feiner der Schleifstein und desto Schärfer das Messer nach dem Schleifen. Körnungen ab 3.000 reichen in der Regel aus, um spiegelnde Oberflächen und eine gute Schärfe sicherzustellen.

Was zeichnet einen Kombischleifstein aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile?

Wer seine Messer gerne schleifen will, ohne drei oder mehr Schleifsteine anzuschaffen, der sollte über die Anschaffung eines Kombinationsschleifsteins nachdenken.

Bei Kombinationsschleifsteinen verfügt der Schleifstein über zwei verschiedene Körnungen, die für zwei unterschiedliche Funktionen verwendbar sind. In der Regel verfügen Kombinationslösungen über eine Körnung für den Grundschliff und zusätzlich über eine Körnung für den Vorschliff oder die Politur. Auf diese Weise kannst du mit nur einem Kombi-Schleifstein sehr gute Ergebnisse erzielen.

Vorteile
  • Für Vorschliff und Politur geeignet
  • Spart Geld
  • Für den Grundschliff geeignet
Nachteile
  • Nicht alle Körnungskombinationen vorhanden

Da Kombi-Schleifsteine über zwei verschiedene Körnungen verfügen, sind sie häufig etwas teurer als normale Schleifsteine. Da du allerdings nur einen Kombi-Schleifstein anschaffen musst, kannst du so trotzdem Platz und Geld sparen.

Was zeichnet einen Wetzstahl / Schleifstab aus und worin liegen dessen Vorteile und Nachteile

Wetzstähle werden verwendet, um die Schärfe des geschliffenen Messers zu erhalten. Bei Gebrauch richten sie außerdem Grate auf und richten die Klinge. Schleifstäbe erfüllen grundsätzlich die gleichen Funktionen, tragen zusätzlich aber immer ein wenig Material ab, sodass der regelmäßig notwendige Grundschliff aufgeschoben werden kann.

Vorteile
  • Schärfe des Messers bleibt erhalten
  • Funktionstüchtigkeit wird sichergestellt
Nachteile
  • Für Grundschliff oder Politur ungeeignet

Sowohl Wetzstahl als auch Schleifstab sind allerdings nicht für den Grundschliff geeignet und ersetzen diesen nicht. Bei regelmäßigem Gebrauch müssen Messer daher auch regelmäßig einem Grundschliff unterzogen werden.

Kaufkriterien: Anhand dieser Faktoren kannst du Schleifsteine vergleichen und bewerten

Körnung

Wie gesagt gibt es Schleifsteine mit sehr unterschiedlichen Körnungen. Je nach Körnung erfüllen Schleifsteine auch unterschiedliche Funktionen. Körnungen zwischen 150 und 800 sind lediglich für den Vorschliff geeignet. Mit Körnungen zwischen 800 und 1000 lässt sich bereits eine gute Gebrauchsschärfe erreichen.

Die Körnung entscheidet darüber, welche Funktionen ein Schleifstein erfüllen kann. Daher ist die Körnung ein zentrales Kriterium bei deiner Kaufentscheidung.

Körnungen über 1000 sind für das Polieren der Messer geeignet und dienen dazu, bestmögliche Ergebnisse zu erzielen. Die Wahl der Körnung richtet sich also danach, welche Aufgabe der Schleifstein erfüllen soll.

Material

Es gibt Schleifsteine in sehr verschiedenen Materialien. Diese haben unterschiedliche Eigenschaften und man sollte sich dringen vor Anschaffung über die Unterschiede informieren. Folgende Materialien sind üblicherweise im Handel vorzufinden:

  • Natursteine
  • Wassersteine
  • Ölsteine
  • Diamantsteine

Wir haben die verschiedenen Schleifsteinmaterialien für dich analysiert.

Naturstein

Natursteine sind Sediment- oder Kalksteine, die früher zum Schleifen verwendet wurden. Verschiedene Schleifeigenschaften, wie Härte und Körnung, hängen dabei stark vom Abtragungsort ab, was den Gebrauch erschwert. Aufgrund besserer Alternativen werden sie heute eher selten benutzt.

Wassersteine

Japanische Wassersteine sind mittlerweile sehr populär. Kennzeichnend ist für Wassersteine, dass sie vor Gebrauch gewässert werden müssen und auch während des Schleifens mit Wasser bedeckt sein sollten.

Das Wasser bildet eine kleine Schutzschicht, die sowohl Schleifstein als auch Klinge vor verschleiß schützt. Wassersteine sorgen für optimale Ergebnisse bei geringem Aufwand. Die Bindung der Körner ist beim Wasserschleifstein sehr weich, was das Messer schont, aber auch dafür sorgt, dass der Stein sich relativ schnell abnutzt.

Ölsteine

Ölsteine funktionieren prinzipiell wie Wassersteine, nur dass hier nicht mit Wasser, sondern mit Öl gearbeitet werden muss. Durch die Verwendung von Ölschleifsteinen wird das Messer zudem mit einer dünnen Schicht Öl überzogen, die das Messer vor dem Rosten schützt. Optimal geeignet für Ölsteine ist dünnflüssiges Petroleum. Ölsteine wurden vor allem früher genutzt, als es noch keinen rostfreien Stahl gab.

Wasserschleifsteine und Ölsteine sind weit verbreitet. Diese musst du vor und bei Gebrauch wässern beziehungsweise ölen, damit das Schleifen gut funktioniert!

Diamantsteine

Bei Diamantsteinen ist der Schleifstein mit einem Diamantpulver beschichtet. Da die Körner des Diamantpulvers sehr hart sind, wird bei jeder Schleifbewegung relativ viel Material von der Klinge abgetragen.

Dies muss beim Schleifen dringend beachtet werden, da das Messer durch die erhöhte Materialabtragung relativ schnell an Substanz verliert. Hochwertige Diamantschleifsteine sind recht teuer, deshalb solltest du gut überlegen, ob du die Diamantbeschichtung wirklich brauchst.

Trivia: Wissenswerte Fakten rund um das Thema Schleifsteine

Welches Zubehör gibt es und wofür brauche ich es?

Grundsätzlich können Schleifsteine ohne weiteres Zubehör verwendet werden. Hilfreich beim Schleifen können aber sogenannte Schleifhilfen sein. Schleifhilfen werden einfach vor dem Schleifen auf den Klingenrücken gesteckt und stellen dadurch sicher, dass der eingestellte Schleifwinkel immer eingehalten wird. Dadurch werden gleichmäßige und saubere Ergebnisse sichergestellt.

Weiterhin gibt es spezielle Vorrichtungen, in die runde Schleifsteine eingesetzt werden können. Die runden Schleifsteine werden schnell gedreht und das zu schleifende Werkstück dran gehalten und so geschliffen. Solche Vorrichtungen sind aber für den Gebrauch im Haushalt in der Regel nicht notwendig.

Schleifmaschine

Vorrichtungen für drehbare Schleifsteine sind sinnvoll, wenn man sehr oft und sehr viel schleifen muss. Solche Vorrichtungen sind für das Schärfen der eigenen Küchenmesser allerdings nicht nötig. (Foto: stux / pixabay.com)

Warum muss ich den Schleifstein wässern oder ölen?

Wie du schon weist müssen manche Schleifsteine vor Gebrauch gewässert oder eingeölt werden, um richtig zu funktionieren. Das hat zwei Gründe.

Erstens wird durch das wässern oder ölen verhindert, dass sich kleine Partikel in den Poren des Schleifsteins festsetzen. Partikel, die sich im Schleifstein ablagern, Versiegeln die Oberfläche, wodurch die Schleifwirkung des Schleifsteins reduziert wird. Zweitens haben manche Schleifsteine erst nach dem Wässern oder Ölen überhaupt eine Schleifwirkung.

Daher solltest du unbedingt darauf achten, das Wässern beziehungsweise Ölen vor dem Gebrauch durchzuführen, falls dein Schleifstein das benötigt, damit das Schleifen gut funktioniert. Achte bitte darauf, dass nicht jeder Schleifstein dieses Vorgehen benötigt und du dich informieren musst, ob dein Schleifstein gewässert oder geölt werden musst, bevor du ihn benutzen kannst.

Wie kann ich einen Schleifstein begradigen?

Bei intensivem Gebrauch kann es vorkommen, dass der Schleifstein keine gerade Oberfläche mehr aufweist, sondern sich Vertiefungen und Senkungen bilden. Das ist problematisch, da die Messer dann nicht mehr gleichmäßig geschliffen werden können.

Um den Schleifstein zu begradigen, kannst du ein Schleifpapier mit relativ kleiner Körnung nehmen (zwischen 150 und 400) und mit diesem den Schleifstein abrichten. Am besten funktioniert das, wenn du das Schleifpapier flach auf eine Arbeitsfläche legst und den Schleifstein mit Druck darauf hin und her bewegst.

Durch diesen Vorgang werden die überstehenden Stellen des Schleifsteins abgeschliffen und der Schleifstein wird wieder gangbar. Pass unbedingt auf, dass du nur solange weitermachst, bis der Schleifstein wieder eine gerade Oberfläche aufweist.

Je länger du weitermachst desto kleiner wird dein Schleifstein. Höre also sofort auf, wenn die Oberfläche wieder eben ist, um den Schleifstein nicht unnötig zu verkleinern. Wenn du einen Wasserschleifstein hast, musst du darauf achten, dass du auch ein Wasserschleifpapier verwendest und den Schleifstein und das Schleifpapier vor dem Abrichten und währenddessen durchgehend gut wässerst.

Wo kommen Schleifsteine noch zum Einsatz?

Generell werden Schleifsteine überall da eingesetzt, wo metallisches Material zu einer scharfen Schneide geschärft werden soll. Das ist nicht nur bei Küchenmessern der Fall, sondern beispielsweise auch bei Äxten, Rasiermessern, Gartenscheren und sonstigen Messern (beispielsweise Jagdmessern).

Weiterführende Literatur: Quellen und interessante Links


[1] Dick, Rudolf (2011): Japanmesser schärfen: Wie Sie Ihre Klingen mit traditionellen Wassersteinen richtig scharf machen. Wieland Verlag.


[2] https://www.damastmesser-wiki.de/schleifstein/

Bildnachweis: stevepb / pixabay.com

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